RALLYE

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Herbstrallye: Bericht Rossgatterer
Daniel Fessl

Hätti wari

Der fünfte Platz, auf dem Rossgatterer und Co. Thauerböck am Ende landeten, lässt nicht im Ansatz erahnen, was für eine furiose Fahrt, die beiden heute zeigten: Auf sechs der acht SPs legten sie Bestzeiten hin, hätten die Rallye eigentlich mit mehr als gemütlichem Vorsprung gewinnen können ... doch es hat nicht sollen sein.

Gleich zu beginn der Rallye knallte der Wartberger Martin Rossgatterer eine Bestzeit in den Nebel vom Waldviertel, ehe der spätere Gewinner Jan Skala auf Sonderprüfung 2 zurückschlägt. Doch dann: Drei Minuten Zeitstrafe für Rossgatterer!

Ein Stempelfehler von Co-Pilot Thauerböck schmeißt das Team auf Position 53 zurück. "Fehler sind menschlich, natürlich hätten wir gerne um den Sieg gekämpft, jedoch darf jeder einmal patzen, wir haben viel daraus gelernt." erklärt der Mühlviertler "Rossi".

Am Nachmittag, sodann bei strahlendem Sonnenschein, begann aber die wahre Glanzleistung des Duos. Ja eigentlich chancenlos abgeschloagen starteten sie ihre unfassbare Aufholhagd; "Aufgegeben wird ein Brief, sagt man bei uns z'haus" war das Motto. Und so stürmten Rossgatterer und Thauerböck von Position 53 mit sechs von acht möglichen Bestzeiten vor auf Gesamtrang fünf.

Natürlich nicht das erhoffte Ergebnis, immerhin hätte Rossgatterer die Rallye ohne die Strafzeit mit rund 20 Sekunden Vorsprung auf Jan Skála für sich entschieden, aber dennoch eine beachtliche Leistung.

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