RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Dakar: Etappe 5 Nichts wurde es mit dem ersten Etappensieg für Al-Attiyah mit dem Dacia
Flavien Duhamel / Red Bull Content Pool

Rallye Dakar 2025: Zeitstrafe! Nasser Al-Attiyah verliert Sieg in Etappe 5

Die Aufholjagd des Dacia-Fahrers in Etappe fünf ist verpufft - Weil Nasser Al-Attiyah in der Wüste einen Ersatzreifen verloren hat, kassiert er zehn Strafminuten

Lange konnte sich Nasser Al-Attiyah nicht über seine erfolgreiche Aufholjagd bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien freuen. Zunächst gewann der Katarer die fünfte Etappe, den zweiten Teil der Marathon-Etappe, über 428 Kilometer von Al-'Ula nach Ha'il.

Mit dem ursprünglichen Ergebnis verbesserte sich Al-Attiyah in der Gesamtwertung vom siebten auf den vierten Platz. Er hatte im ersten Ergebnis seinen Rückstand von 37 Minuten auf 25 reduziert.

Es wäre der erste Etappensieg für den neuen Dacia Sandrider gewesen und der 49. in der Karriere von Al-Attiyah. Aber der Routinier erhielt eine Zeitstrafe von zehn Minuten. Der Grund dafür war, dass er im Laufe der Speziale einen Ersatzreifen verloren hat.

Somit durften sich die Toyota-Fahrer Seth Quintero und Dennis Zenz über ihren zweiten Etappensieg in diesem Jahr freuen. Inklusive Prolog hat Toyota alle bisherigen Tage für sich entschieden.

In der Tageswertung musste sich Al-Attiyah mit Strafzeit um eine Sekunde Quintero/Zenz geschlagen geben. Viel bedeutender ist allerdings der Blick auf die Gesamtwertung. Al-Attiyah ist zwar weiterhin Vierter, aber seine Aufholjagd wurde mit der Strafe praktisch annulliert.

Denn Al-Attiyah hat nach Etappe fünf nun wieder 36 Minuten Rückstand auf Spitzenreiter Henk Lategan (Toyota). In der ersten Dakar-Woche hat Al-Attiyah bereits insgesamt 16 Strafminuten gesammelt. Also fast die Hälfte seines Rückstands resultiert aus Strafen.

In der Gesamtwertung sind Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk in einem Toyota des Overdrive-Teams Zweiter. Auf Lategan fehlen zehn Minuten. Mattias Ekström hält mit dem neuen Ford Raptor Rang drei und hat ein Puffer von 15 Minuten auf Al-Attiyah.

Am Freitag findet in Ha'Il der einzige Ruhetag der Rallye statt. In der zweiten Woche warten dann noch sieben lange Etappen.

Ergebnis der 5. Etappe (Top 10):
01. Quintero/Zenz (Toyota Hilux) 4:32:53 Stunden
02. Al-Attiyah/Boulanger (Dacia Sandrider) +0:01 Minuten
03. Ekström/Bergkvist (M-Sport Ford Raptor) +0:08
04. Lategan/Cummings (Toyota Hilux) +0:54
05. Al-Rajhi/Gottschalk (Overdrive Toyota Hilux) +4:17
06. Variawa/Cazalet (Toyota Hilux) +5:00
07. Moraes/Monleon (Toyota Hilux) +9:24
08. Guthrie/Walch (M-Sport Ford Raptor) +9:29
09. Serradori/Minaudier (Century) +16:28
10. Prokop/Chytka (MP-Sports Ford Raptor) +17:17

Gesamtwertung nach 5 von 12 Etappen (Top 10):
01. Lategan/Cummings (Toyota Hilux) - 28:10:11 Stunden
02. Al-Rajhi/Gottschalk (Overdrive Toyota Hilux) +10:17 Minuten
03. Ekström/Bergkvist (M-Sport Ford Raptor) +20:54
04. Al-Attiyah/Boulanger (Dacia Sandrider) +35:00
05. Moraes/Monleon (Toyota Hilux) +41:55
06. Guthrie/Walch (M-Sport Ford Raptor) +42:44
07. Serradori/Minaudier (Century) +45:59
08. Yacopini/Oliveiras (Overdrive Toyota Hilux) +1:03:17 Stunden
09. Quintero/Zenz (Toyota Hilux) +1:30:10
10. Chicherit/Winocq (X-raid Mini) +1:38:45

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Peter Klein Kolumne

Waldviertel will never die!

ORF-Legende und motorline-Kolumnist Peter Klein freut sich auf die bevorstehende neue Grasl Rallye Horn - ehe er dort mit den Veranstaltern sprechen möchte, erinnert er sich an die guten alten „Semperit“-Zeiten…

Austrian Rallye Legends 2026

ARL sind bereit für die zwölfte Ausgabe

Zum zwölften Mal werden bei den Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) die „goldenen Rallye Jahre“ wiederbelebt. Drei Tage lang wird bei freundlich-familiärer Atmosphäre die Freude am Historischen Rallyesport zelebriert.

Mit einem VW-Motor und auffälligem Porsche-Look will Project Rally One 2027 in der Rallye-WM (WRC) antreten: Das Privatteam peilt zwei Autos zum Saisonauftakt an

Dritter WRC-Sieg für Oliver Solberg - Sebastien Ogier erbt P2 - Elfyn Evans verliert Podestplatz durch späten Radwechsel - Herstellertitel für Toyota

Elfyn Evans vor WRC-Finale

"Ich weiß, wie man es nicht macht"

Elfyn Evans geht mit 17 Punkten Vorsprung als Titelfavorit ins WRC-Finale: Doch schon einmal konnte er eine vergleichbare Ausgangslage nicht nutzen

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.