RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC 2025 2025 gilt in der Rallye-WM erneut ein neues Punktesystem (Symbolbild)
Motorsport Images

Das Punktesystem der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2025 erklärt

Abschaffung der Samstagswertung, weniger Punkte für den "Super Sunday": So funktioniert das überarbeitete Punktesystem für die Rallye-Weltmeisterschaft 2025

Das einzig Beständige ist der Wandel: Dieses Motto gilt zumindest für das Punktesystem der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Nachdem das 2024 eingeführte System auf heftige Kritik gestoßen war, wurde es für die an diesem Wochenende mit der Rallye Monte-Carlo (23. bis 26. Januar) beginnende Saison angepasst.

2024 hatte der Automobil-Weltverband FIA ein neues Punktesystem eingeführt. Es vergab zum einen Punkte für die Platzierung nach dem Samstag, allerdings nur, wenn der Fahrer auch am Sonntag das Ziel der Rallye erreichte. Zum anderen wurde eine separate Sonntagswertung eingeführt, die die Top 7 der Wertungsprüfungen am Schlusstag belohnte. Außerdem erhielten die fünf schnellsten Fahrer der Powerstage Zusatzpunkte.

Dieses System sollte vor allem für mehr Wettbewerb am Sonntag sorgen und verhindern, dass bei großen Abständen in der Gesamtwertung taktisch gefahren wird, um Auto und Reifen für die Powerstage zu schonen. Während dieses Ziel erreicht wurde, wurde der Rallyesieg abgewertet. Teilweise erhielt der Zweitplatzierte mehr Punkte als der Rallye-Sieger.

Ab der Saison 2025 gelten folgende Änderungen: Die Samstagswertung entfällt. Die Punkte werden nun für die Endplatzierung vergeben. Die ersten zehn Fahrer einer Rallye erhalten Punkte nach dem Schema: 25-17-15-12-10-8-6-4-2-1.

Der " Super Sunday" wird beibehalten, aber weniger gewichtet. Die fünf schnellsten Fahrer der letzten Etappe erhalten Bonuspunkte nach dem Schema: 5-4-3-2-1. Im vergangenen Jahr erhielt der Sieger der Sonntagswertung sieben Punkte. Die Punktevergabe für die Powerstage bleibt unverändert: 5-4-3-2-1 Punkte für die fünf schnellsten Fahrer.

Das geänderte System soll den Sieg bei einer Rallye aufwerten. Bei einem perfekten Wochenende mit Gesamtsieg, Sieg in der Sonntagswertung und Bestzeit auf der Powerstage kann ein Fahrer nun maximal 35 Punkte sammeln. 2024 war die Höchstpunktzahl 30. Der Fall, dass der Zweitplatzierte in der Gesamtwertung mehr Punkte erhält als der Rallye-Sieger, kann aber auch mit dem neuen System eintreten.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

Unser Kolumnist, ORF-Legende Peter Klein, war zu Besuch bei einem großen Künstler, der weit über den Motorsport hinaus geschätzt und geliebt wird...

ARC, ET König Rallye: Bericht Neulinger

Marcel Neulinger triumphiert auch in Judenburg!

Marcel Neulinger setzte seine beeindruckende Siegesserie bei der ET KÖNIG Judenburg Rallye 2026 fort und holte den vierten Saisonsieg in der Steiermark!

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.