RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye: Interaktiv

Umfrage: Sollen in der ORM „Prototypen“ zugelassen werden?

Nach der Umfrage, ob World Rally Cars weiter in der ORM startberechtigt sein sollen (in der Navigation rechts), nun die nächste Frage: Soll man günstige „Prototypen“ erlauben?

Michael Noir Trawniczek
Foto: H. Rieger

Kalteis schreibt: „Die schon oft angesprochenen ‚Prototypen‘-Fahrzeuge haben mittlerweile in einigen Ländern Einzug gehalten. Bis jetzt haderte die Rallye Kommission hier mit der Erstellung eines geeigneten Reglements. Aber auch dafür gibt es mittlerweile Lösungen. Relativ einfach darzustellen ,indem man sagt, dass man die aktuell verwendeten homologierten Gruppe N und A Teile unter jene Prototypen-Chassis verbauen darf. Dies würde die Kontrollierbarkeit und notwendige Sicherheit gewährleisten. Die maximale Spurbreite wird an die der R5 Fahrzeuge angeglichen. Breite Kotflügel und Heckspoiler lassen diese Fahrzeuge ähnlich aggressiv aussehen wie WRCs. Und schon hat man ein spektakulär aussehendes und konkurrenzfähiges Fahrzeug, das obendrein noch für viele Piloten leistbar wäre. Diese könnten sich dann mit den R5 Fahrzeugen matchen und würden für ein breites Spitzenfeld sorgen. Das Interesse vieler Piloten für so eine Klasse ist seit Jahren groß und auch die Rallye Veranstalter bekunden seit heuer Interesse an einer Lösung für diese Fahrzeugklasse.“

In einem Interview anlässlich seines Antritts als Fahrervertreter hat sich Kalteis bereits für diese „Prototypen“ ausgesprochen. Die Firma Dytko würde beispielsweise günstig solche „Prototypen“ herstellen. Kalteis damals: „Es gibt den Mitsubishi Mirage R5, Stefan Wiedenhofer setzt ihn im Bergrennsport ein. Der sieht spektakulär aus, wie ein World Rally Car – und drunter ist ein herkömmlicher Evo. Ich habe das selbst ausprobiert und das klappt wunderbar. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Auto für großes Interesse sorgen könnte – bei den Fahrern und beim Publikum.“

Freilich wollen jene Hersteller, welche im Rallyesport vertreten sind und deren Kundenteams solche „Prototypen“ lieber nicht sehen - denn mit der R-Schiene der FIA können sie gute Geschäfte machen. Allerdings fehlt zwischen R1 und R2 immer noch ein Element, das eine alternative Einstiegsplattform darstellt, denn R1 ist vielen Piloten sehr schnell zu langsam. Auch wenn die FIA von solchen „Prototypen“ wenig begeistert ist, gibt es in immer mehr Ländern eigenständige Lösungen, um auch weniger betuchten Piloten den Rallyesport ermöglichen zu können und dabei das Feld mit spektakulär aussehenden Boliden zu bereichern...

Was sagen Sie dazu? Sollen solche „Prototypen“ künftig in der ORM zugelassen werden? Hier geht es zur UMFRAGE

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye: Interaktiv

Weitere Artikel:

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

WRC Kanaren: Nach Tag 2 (SP8)

Toyota-Fünffachspitze - Keferböck P2 Masters

Toyota hat die zweite Auflage eines Rallye-WM-Laufs auf den Kanarischen Inseln bislang absolut im Griff, aber der Kampf in den Top 5 ist spannend. Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz zwei.

Takamoto Katsuta: Hintergrund

Wie der Japaner zum WM-Anwärter wurde

Takamoto Katsuta führt die WRC-Weltmeisterschaft an - Als erster japanischer Fahrer überhaupt - Was sich im Hintergrund zum Positiven verändert hat

Neue Bilder und Videos des Toyota-Prototyps für 2027 sind aufgetaucht - Das Auto sieht nun deutlich anders aus als beim vorherigen Test in Portugal

Ott Tänak zurück bei Toyota

Ex-Weltmeister jetzt Testfahrer für 2027

Ott Tänak, der einst mit Toyota den WRC-Titel errang, kehrt zu seinem damaligen Arbeitgeber zurück: Als Testfahrer für das neue Auto aus Basis der 2027er-Regeln