RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Simon Wagner brilliert im Schlaraffenland
Fotos: Wagner Motorsport

Simon Wagner brilliert im Schlaraffenland

Dort, wo Skoda Motorsport zuhause ist, traf Simon Wagner auf die tschechiche Rallye-Elite - mit Platz sechs konnte Österreichs Rallyehoffnung die Erwartungen erfüllen.

Noir Trawniczek

Im rund 300 Kilometer von der nördlichen Staatsgrenze entfernten Mlada Boleslav wurde am vergangenen Wochenende die Rallye Bohemia abgehalten - rund um den Sitz von Skoda Motorsport wurde die Bohemia ohne jede Zuschauereinschränkung abgehalten, lediglich der Servicepark war dem Publikum nicht zugänglich. Simon Wagner, der gemeinsam mit Gerald Winter einen SKoda Fabia rally2 evo pilotierte, berichtet begeistert: „Es war eine total geile Veranstaltung - die Rahmenbedingungen waren relativ normal, die Zuschauerzonen entlang er Strecken waren bummvoll, die Rallye verlief völlig problemlos.“

Für Wagner/Winter begann die Rallye mit der für alle überraschenden Bestzeit beim Shakedown, doch der Sieger der Rally Kumrovec winkte ab: „Hier fährt die komplette tschechische Elite - ich bleibe dabei, dass ein Top 5-Ergebnis erfreulich wäre, doch selbst das ist hier allles andere als leicht zu erzielen.“

Nach SP 8 lag das österreichische Duo tatsächlich auf Platz fünf, hinter Jari Huttunen im Hyundai, Skoda-Werkspilot Jan Kopecky, Vaclav Pech junior in einem Ford Focus WRC 06 und Simons einstigem Gegner im Kampf um die tschechische 2WD-Krone, Filip Mares (Skoda).

Doch auf der nächsten Prüfung verlor Wagner wertvolle, runde 20 Sekunden: „Wir sind in einem tiefen Cut mit der Bodenplatte aufgesessen, sodass uns der Cut ‚ausgespuckt‘ hat, wir wurden auf die Strecke zurück auf den schmutzigen Teil der Prüfung geschleudert und waren nur noch Passagier. Wir können froh sein, dass wir weiterfahren konnten.“ So konnten Simon Wagner und Gerald Winter die Rallye auf dem großartigen sechsten Gesamtrang beenden - hinter Pech, Kopecky, Huttunen, Mares und dem ebenfalls nicht unbekannten Jan Cerny. Wagner zog eine positive Schlussbilanz: „Das Ergebnis gibt uns Zuversicht und wir konnten in dem auch international anerkannt starken Feld unser Talent in die Auslage stellen.“ Wann und wo der nächste Einsatz stattfindet, konnte Wagner nicht sagen: „Wir wollten die Barum Rallye fahren - doch die wurde ja leider abesagt...“

Auf Rang 17 landeten Albert von Thurn und Taxis und sein österreichischer Copilot Bernard Ettel im Baumschlager Rallye Racing Skoda Fabia rally2 evo. Der zweite österreichische Pilot im 88 Teams starken Feld, Michael Denk im von Race Rent Austria eingesetzten Mitsubishi Lancer Evo VIII, fuhr erstmals mit der deutschen Copilotin Anne Katharina Stein und konnte zunächst als zweitschnellster Evo-Pilot aufhorchen lassen, fiel aber nach einem Konzenrationsfehler aus.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

Lavanttal Rallye: Wetter, Zeitplan & Radio

Weite Sprünge bei trüben Tagen und kalten Nächten

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX bietet den Piloten und den Fans mit zwei neuen Prüfungen Action pur / Das Wetter in Wolfsberg wird sonnenlos, aber ziemlich sicher trocken.

EHRC Historic Rally Fafe: Bericht Rosenberger

Der "Technikteufel" war erneut aktiv

Nach den Troubles auf Mallorca war der „Technik-Teufel“ nun auch in Portugal aktiv - Der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A von Autosportif blieb schon nach SP1 stehen
- Rosenberger & Co Schwarz glänzten danach mit SP-Bestzeiten und Klassensieg

MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Mitropa Rally Cup im Lavanttal

24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim zweiten Wertungslauf des Mitropa Rally Cup 2026 um die Punkte. Die Teilnehmer aus 5 Nationen fahren auf 14 Sonderprüfungen mit 149 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

WRC Kroatien: Bericht K4 Rally Team

Tabellenführung im WRC Masters Cup zurückerobert!

Mit einem klaren Sieg im WRC Masters Cup konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor bei der WM-Rallye in Kroatien die Tabellenführung zurückerobern. Schon in zwei Wochen soll ein weiterer Masters-Sieg eingefahren werden. Johannes ist top motiviert: „Auf Gran Canaria volle Attacke!“

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt