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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Ein fast perfektes Rennwochenende

Für das Dark-Dog Rallye-Team war die schwerste Rallye der heurigen Rallye-ÖM, die Castrol-Rallye in Kärnten, ein toller Erfolg.

Bei 34 Grad im Schatten und 60 Grad im Rennwagen fuhr man bei der Castrol Rallye im Raum St. Veit/Glan 450 Kilometer auf wunderschönen Forst- und Gemeindestraßen.

Für Martin Zellhofer und Gottfried Kogler begann alles nach Plan. Von Anfang an immer unter den besten Zehn im internationalen Starterfeld. Sodass man nach dem 1. Renntag nach 5-stündigem Saunabesuch im Rennwagen am 8. bzw. 9. Gesamtrang lag.

Am zweiten Renntag begannen beide Dark-Dog Fahrer abwechselnd mit Zeiten unter den besten Drei und Samstag Mittag lag dann plötzlich Teamchef Gottfried Kogler mit seinem Gruppe A-Mitsubishi sensationell am 2. Platz hinter Mundl Baumschlager.

Für Martin Zellhofer war der 3. Platz in der Gruppe N bestens abgesichert. Auch ein schwerer Ausritt auf der 31 Kilometer langen Sonderprüfung, wo ein Verkehrszeichen und eine Gartenbank ihre Spuren in der linken Seitentür verewigten, konnten ihn nicht daran hindern, diese Platzierung ins Ziel zu bringen.

Er rangiert daher derzeit am ebenfalls dritten Gesamtrang in der Gr. N Meisterschaft.
Hingegen musste Gottfried Kogler – auf einem bereits sicher scheinenden zweiten Platz – kurz vor dem Ziel mit Technik-Problemen kämpgen.

Auf der vorletzten langen Sonderprüfung brach am sonst fehlerlos laufenden Motor der Turbo und mit 70 PS Restleistung musste man sich über 27 Sonderprüfungskilometer quälen – und Konkurrenten um Konkurrenten vorbeiziehen lassen.

Ein 4. Platz in der Gruppe A und der 7. Gesamtrang im Ziel reichten jedoch noch aus, um in der Meisterschaft hinter Raimund Baumschlager auf den 2. Platz aufschließen zu können.

Somit konnte das gesteckte Ziel, der Vizemeistertitel, noch vor der Sommerpause eingefahren werden – jetzt muss man den Rang nach der Pause „nur“ noch verteidigen.

Nächstes Wochenende startet das gesamte Rallyeteam jedenfalls beim internationalen Bergrennen in St. Anton/Jeßnitz, wo es für Zellhofer und Kogler eigentlich nur um Achtungserfolge vor heimischem Publikum geht.

Beide Piloten hatten dort in den vorangegangenen Jahren bereits abwechselnd mehrmals Klassensiege zu verzeichnen.

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