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Rallye-ÖM: Pirelli-Rallye

Unfall überschattet Pirelli-Rallye

Eine Minute Zeitstrafe für Baumschlager, der Oberösterreicher führt weiter vor Gaßner und Zellhofer, Kovar out. Schwerer Unfall in der Challenge.

Die 2. Etappe der Pirelli-Lavanttal-Rallye wird von einem schweren Unfall überschattet. Der deutsche Challenge-Starter Alfons Wolfrum mit Beifahrer Jürgen Mittlmeier kam mit seinem Ford Sierra Cosworth von der Strecke ab und über eine Böschung frontal in einen Baum gefahren. Dabei erlitt der Fahrer Wolfrum schwere Verletzungen.

Er wurde mit einen Schädel-Hirn-Trauma mit Verdacht auf Schädelbasisbruch und mit einem Bauchtrauma mittels Hubschrauber ins LKH Graz gebracht. Sein Beifahrer Mitlmeier erlitt eine Rißquetschwunde an der rechten Hand, ebenso einen Schock und wurde mit Notarzt und Rettung ins KH Wolfsberg eingeliefert. An der Bergung der Fahrer waren die Notärzte, die A1-Ring Sicherheitsstaffel und die Feuerwehr beteiligt.

Der Unfall ereignete sich auf SP 6, aus diesem Grund wurde die auf gleicher Strecke ausgetragene SP 8 nicht gefahren.

Zum Sportlichen: Raimund Baumschlager hat gut daran getan, zu Beginn der zweiten Etappe seinen Vorsprung nochmals deutlich zu vergrößern. Im Service sprang der Motor seines Mitsubishi plötzlich nicht mehr an, der Oberösterreicher kam zu spät zum Start der SP.

Dadurch bekam "Mundl" eine Strafminute aufgebrummt und liegt nur noch 52,3 Sekunden vor Hermann Gaßner. Die heimische Gruppe N Elite wird nach wie vor vom Pech verfolgt, zuerst Harrach's Turboschaden auf der 1. Etappe, dann folgte heute auf SP neun ein Ausritt von Walter Kovar, der die Rallye danach beenden musste.

Martin Zellhofer lässt indes nicht locker und bleibt auf Tuchfühlung mit Hermann Gaßner, Andreas Waldherr befindet sich im Diesel-Golf bereits an der vierten Position, ein entfesselnd fahrender Beppo Harrach bereits Gesamt-Fünfter und Dritter der Gruppe N.

Gut unterwegs Koksi Kogler, der Dark-Dog Teamchef fährt größtenteils Top-Acht-Zeiten, leider hat der Niederösterreicher bei zwei Prüfungen am ersten Tag schon viel Zeit verloren.

Auch Lokalmatador Alfred Kramer gibt kräfig Gas und fuhr heute bereits einmal die zweitbeste Zeit, der Rückstand von der ersten Etappe ist aber auch beim Kärntner schon zu groß.

Unverändert die Positionen in der Gruppe N3, der Italiener Stefano Travana setzt sich immer weiter von Heinz Jakobitsch ab, Jakobitsch fährt aber nicht zuletzt aufgrund des frühen Ausfalls seines Hauptrivalen Marcus Leeb nicht auf der letzten Rille.

Fotos finden Sie in der rechten Navigation!

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