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Testfahrt für Baumschlager

Raimund Baumschlager lässt im Waldviertel seinen Gr.A-Boliden in der Garage, der Staatsmeister nutzt das Finale zum Testen eines EVO VIII der Gr.N.

Als Testpilot ist Raimund Baumschlager beim Meisterschaftsfinale im Waldviertel unterwegs. Der Remus-Pilot startet beim letzten österreichischen Meisterschaftslauf der Saison (29./30. Oktober) mit einem Mitsubishi EVO VIII von Ralliart Deutschland.

„Es ist ein Auto der letzten Entwicklungsstufe und die Fortsetzung der Tests, die wir letzte Woche im Mühlviertel absolvierten“, sagt der neue und alte österreichische Staatsmeister, der den Titel mit seinem bewährten BRR-Mitsubishi Evo V bereits vor der Sommerpause fixiert hatte.

Allzu große Erwartungen bremst "Mundl" allerdings. „Es ist reiner Testeinsatz, der mit den Sponsoren abgesprochen ist“, so Baumschlager, der mit dem Auto im Rahmen einer Kundenveranstaltung der Firma Ralliart, mit der BRR seit Sommer eng zusammenarbeitet, zweimal auf Schotter und einmal auf Asphalt fahren konnte. Im Waldviertel sind die Karten neu gemischt.

„Wir suchen Dämpfer- und Differentialeinstellungen auf gemischtem Belag und da haben wir überhaupt keine Vergleichswerte. Da kann es schon passieren, dass ich total daneben greife“, lotet Baumschlager die schwierige Aufgabe aus.

Im Gegensatz zu Manfred Stohl, der bei der OMV Waldviertel Rallye mit einem Evo VIII Favorit auf den Gruppensieg ist, hat der Oberösterreicher keinerlei Praxis und Erfahrung mit dem Evo VII oder VIII. Trotzdem will Baumschlager dem OMV-Piloten das Feld nicht kampflos überlassen. „Ich werde nichts verschenken und wenn es super funktioniert ist ein Platz unter den ersten fünf möglich. Mit dem N-Auto die WRCs zu schlagen ist ein Ding der Unmöglichkeit.“

Jedenfalls freut sich Baumschlager auf das Finale im Waldviertel im Mitsubishi Evo VIII MR. „Von den Differentialen und vom Startprogramm her ist der MR auf dem Stand eines WRC vor fünf, sechs Jahren – die Motorleistung ausgenommen.“

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