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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Grund zum Jubel

Positives Resümee des Dark Dog Rallye-Teams, Martin Zellhofer schnappte sich den Gr.N-Sieg, auch Youngster Michael Kogler bot eine solide Leistung.

Wie man bereits aus vorangegangenen Rallyes weiß, besticht das Team rund um Gottfried Kogler besonders auf rutschigem Terrain. Teamleader Martin Zellhofer mischte mit seinem Gr. N Mitsubishi ab der ersten Sonderprüfung vorne mit und ließ nie einen Zweifel aufkommen, dass er den Gr. N Sieg bei dieser Rallye nicht einfahren werde.

So ließ er Weltklassefahrer Jani Paasonen und Achim Mörtel, beide ebenfalls auf Mitsubishi hinter sich. Zellhofer lieferte sogar eine Sonderprüfungsgesamtbestzeit, noch vor dem späteren Sieger Mundl Baumschlager.

Teamchef Gottfried Kogler musste leider frühzeitig seinen Wagen mit Turboschaden abstellen, was ihn aber nicht besonders wehmütig machte, da er derzeit ohnehin durch Arbeitsüberlastung keinen klaren Gedanken beim Rennfahren fassen kann. Zählte doch diese Rallye erstmals zu dem von ihm geleiteten Nachwuchscup.

So musste er sich neben seinem Job als Teamleiter auch noch um die 10 Nachwuchsfahrer kümmern.
Dafür bereitete ihm sein erst 17jähriger Sohn Michael bei seinem ersten Rallyedebüt viel Freude. Erst 2 Monate den Führerschein, lieferte der Youngstar nach seiner tollen Rundstreckenvorstellung nun auch eine schnelle Performance in der Rallye.

Seine erste Regenerfahrung artete gleich in ein Sekundeduell um Platz drei in der Suzuki Ignis Wertung aus. Kogler fuhr am zweiten Renntag sogar eine Sonderprüfungsbestzeit in dieser Nachwuchsklasse.

Ein Ausritt auf der von Erdreich übersäten regennassen Piste, in der vorletzten Sonderprüfung, bremste dann doch noch seinen jugendlichen Übermut und er viel auf Rang fünf in der Nachwuchsklasse zurück.

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