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Rallye-ÖM: Lavanttal

Fahrwerk- & Motor-Troubles

Für Manfred Pfeiffenberger lief die Lavanttal-Rallye nicht wunschgemäß, neben Problemen mit dem Fahrwerk machte auch die geringe Motorleistung zu schaffen.

Die Lavanttal-Rallye verlief für Manfred Pfeiffenberger und „Ersatz-Co“ Jörn Limbach nicht nach Wunsch. Die Technik bremste das Duo ein, mehr als ein vierter Rang in der Dieselwertung war am Ende in Kärnten nicht zu holen. Somit wurde auch aus dem Vorhaben „Dieselpokal-Gesamtführung“ für den Salzburger Seat-Piloten leider nichts. Mit seinem vierten Platz verliert er in der Dieselwertung allerdings nur einen Platz und fällt auf den zweiten Gesamtrang zurück.

Gründe für den „Rückfall“ gab’s genug. Zuallererst blieben alle drei VW-Diesel-KitCars auf der Straße und auch der Technikteufel schlug beim VW-Rallyeteam-Austria nicht zu – in Verbindung mit der eklatanten Mehrleistung der KitCars und ihren besseren Bremsen war gegen die „Armada“ nicht viel mehr auszurichten.

Und während der gesamten Rallye wurde der Salzburger von Technikproblemen geplagt. „Wir haben einfach die richtige Dämpfer- und Fahrwerksabstimmung nicht gefunden“, so Pfeiffenberger. „Das Auto hat gemacht, was es wollte, das war zwischenzeitlich ganz schön gefährlich!“

Aber nicht nur das Fahrwerk bremste den Seat-Piloten: „Wir müssen uns jetzt auch schleunigst auf die Suche nach Motorleistung machen. Auf langen Bergauf-Passagen oder Geraden geht ab dem dritten bzw. vierten Gang nichts mehr. Und zu guter Letzt gab auch noch ein Querlenker für die verbliebenen vier Prüfungen seinen Geist auf“, war Pfeiffenberger im Ziel der Verzweiflung nahe.

Einziger Lichtblick war die tolle Zusammenarbeit mit seinem „Ersatz-Co“ Jörn Limbach, der Timo Gottschalk würdig vertrat: „Jörn ist ein toller Co, sehr professionell und organisatorisch top, auch mit dem Zusammenspiel während der Sonderprüfungen gab es überhaupt keine Probleme.“

Im Hinblick auf den Dieselpokal ist noch nichts verloren, die Saison ist noch lange und Manfred Pfeiffenberger hat nur drei Punkte Rückstand auf den neuen Führenden Hannes Danzinger. Das Seat-Team setzt jedenfalls alles daran, die Fahrwerksprobleme und das Leistungsdefizit in den Griff zu bekommen, dann dürfte die Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye (06. bis 08 Mai 2004) einen besseren Verlauf nehmen.

In der Zeit bis zum nächsten Rallye-Staatsmeisterschaftslauf in Oberösterreich werden Testfahrten durchgeführt. Dabei wird Raimund Baumschlager mit seiner BRR-Truppe versuchen, die Gründe für die Fahrwerksprobleme zu eruieren. Und Manfred Pfeiffenberger wird sich – dank Sponsor Puma – im Universitäts- und Landessportzentrum Rif in Zusammenarbeit mit Sportmedizinern gründlich auf die nächste Herausforderung vorbereiten.

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