RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

Die Überraschung war groß…

Auch wenn es viele Beobachter nicht so sehen wollen: Für Karim Pichler war die Lavanttal-Rallye eine persönliche Enttäuschung.

Schon auf der ersten Sonderprüfung bekam Karim Pichler eine kräftige Ohrfeige: Zwei Sekunden verlor der Oberösterreicher pro Kilometer auf die schnellsten Gruppe N-Piloten.

Auf der zweiten SP konnte er den Rückstand zwar halbieren, ein Näher kommen an die Zeiten seiner Mitstreiter war aber trotz aller Bemühungen nicht möglich. Obwohl Pichler ein gutes Gefühl hatte und mit dem Handling zufrieden war, kam keine brauchbare Zeit zustande.

„Zurückführen kann man das sicherlich auf den Umstand, dass wir das Auto zu wenig kennen“, so Pichler „und mein Fahrstil passt anscheinend auch nicht hunderprozentig zum ABST-Mitsubishi. Befürchtet habe ich dies ja schon vor der Rallye – so wurde aus der Ahnung einen bittere Erfahrung.“

Ein Lichtblick war die Zusammenarbeit mit seinem neuen Beifahrer, dem Karim Pichler ausdrücklich Lob ausspricht: „Nach anfänglichen Schwierigkeiten und zusätzlich eingeschobenen Training hat die Atmosphäre im Auto richtig gepasst. Walter hat sicherlich keine Schuld an dem schlechten Ergebnis.“

Zum „Duell“ mit Ernst Haneder erzählt Karim Pichler: „Es kommt bei uns komischerweise immer wieder zu Parallelen. Beide starten wir für den RCM. Nicht nur, dass wir uns hier das Quartier geteilt haben…“

„Ich musste auf SP 1 hinter Ernst, der mit einen kaputten Reifen aus der ersten Runde kam, hineinstarten. Er hat mir aber fair Platz gemacht. Dann haben wir uns auf SP4 in derselben Kurve einen Plattfuß eingefahren. Im Vorjahr sind wir bei der Castrol Rallye in derselben Kurve abgeflogen und zu guter Letzt haben wir uns im Finish noch ein packendes Duell um Platz fünf in der Gruppe geliefert.“

„Es war spannend, wie schon bei der Jänner-Rallye. Dieses Mal hatte er die Nase vorne, ich bin’s dem Ernst aber vergönnt. Er kann die Punkte in der Meisterschaft sicherlich gut gebrauchen. Wenn wir schon vorne nicht mitmischen konnten, haben wir uns wenigstens einen schönen Fight geliefert.“

Wie es in dieser Saison weitergeht, weiß Karim Pichler noch nicht. „Dieses Ergebnis war für mich enttäuschend und ist nicht hilfreich bei der Suche nach weiteren Sponsoren. Trotzdem möchte ich mich natürlich bei allen bedanken, die diesen Einsatz möglich gemacht haben!“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal-Rallye

Weitere Artikel:

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.