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Rallye-ÖM: OMV Waldviertel

Mission completed

Walter Kovar und Nina Irina Wassnig haben trotz zweier Ausrutscher das Ziel in die Top-Fünf zu fahren mehr als geschafft.

Das legendäre Saisonfinale der Rallye-ÖM brachte zwei aufregende Tage für Walter Kovar und seine Co-Pilotin Nina Irina Wassnig, die nach einigen Läufen „Pause“ im Waldviertel wieder auf dem „heißen Sitz“ des Wieners Platz nahm.

Das Duo startete mit dem Mitsubishi Lancer Evo VII im Feld der FIA-Zone Ost und traf damit auf hochkarätige, internationale Konkurrenz darunter WM-Pilot Manfred Stohl sowie starke Teams aus Ungarn, der Tschechei, Slowakei oder aus Slowenien.

Erklärtes Ziel war ein Platz unter den Top-Fünf, um den Status eines FIA-Prioritätsfahrers für das Jahr 2006 zu bekommen, was große Vorteile bei der Startnummernvergabe mit sich bringt. Bei der starken Konkurrenz und bei den schwierigen Sonderprüfungen im Waldviertel eine echte Herausforderung, die nur sehr schwer zu bewältigen war.

Gleich der Freitag hatte es in sich: Es wurde auf Schotter gefahren und zwar ausschließlich auf Schotter, darunter auch die legendären Prüfungen im „Langauer Forst“, wo die Teams auf engen Forststraßen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 km/h erreichten!

Das Duo Kovar/Wassnig war von Beginn an gut dabei, fuhr im internationalen Klassefeld einige Male sogar Top-Fünf-Zeiten. Am Nachmittag der Rallye-Tross hatte zu den SP-Klassikern „Niederedlitz“ und „Hollenbach“ gewechselt passierte dann allerdings ein Missgeschick:

Zwei Mal rutschte man auf der „Niederedlitz“ von der Piste, traf dabei jeweils rechts vorne mehrere Bäume. Glücklicherweise wurde der Mitsubishi nicht allzu schwer beschädigt und Walter Kovar/Nina Irina Wassnig konnten ihre Fahrt beide Male fortsetzen.

Doch aufgrund der verlorenen Sekunden lag man am Ende des ersten Tages knapp außerhalb der Top-Fünf, genauer gesagt auf Rang sechs.

Walter Kovar: „Ich hab' gewusst, dass ich den Sprung unter die ersten Fünf auf der zweiten Etappe schaffen kann. Der Speed hat ja gestimmt und ohne die Ausrutscher wäre ich schon nach dem ersten Tag Dritter oder Vierter gewesen. Also haben wir von in der Früh an attackiert, was gar nicht so leicht war, denn gleichzeitig durfte ich auf keinen Fall einen Ausfall riskieren.“

Doch der Wiener schaffte den Balanceakt: Er blies zum Angriff und fuhr auf den tückischen, gemischten Sonderprüfungen reihenweise starke SP-Zeiten ohne einen einzigen Ausritt oder Schreckmoment. Nach insgesamt 17 Sonderprüfungen und knapp über 255 SP-Kilometer fuhr das Duo Kovar/Wassnig auf Rang drei über die Zielrampe!

„Das Waldviertel war der erwartet schwierige Saisonabschluss. Auch wenn das Wetter in diesem Jahr traumhaft schön war so anspruchsvoll wie heuer war's schon lange nicht mehr. Vor allem die Schotterprüfungen im Langauer Forst haben es in sich, trotzdem hat's sehr viel Spaß gemacht und dass wir das angestrebten Top-Fünf-Resultat ausgerechnet bei so einer schweren Rallye geschafft haben, freut mich gleich doppelt“, war Walter Kovar im Ziel überglücklich.

„Jetzt haben wir für's nächste Jahr eine gute Ausgangsposition mit einer niedrigen Startnummer haben wir nicht nur Vorteile auf der Sonderprüfung sondern können uns auch immer mitten unter den Top-Fahrern den Zuschauern präsentieren, das wird die Sponsoren freuen!“

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