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Der Lockruf der Kaiserau

Sepp Gruber kennt die Qualitäten der ARBÖ-Steiermark-Rallye ganz genau. Daher ist es durchaus passend, daß er gerade hier, nach genau einem Jahr Rallye-Abstinenz in Österreich, wieder einmal als Teilnehmer ins Geschehen eingreifen wird.

Daher ist es durchaus passend, daß er gerade hier, nach genau einem Jahr Rallye-Abstinenz in Österreich, wieder einmal als Teilnehmer ins Geschehen eingreifen wird. Es sollte ein großer Spaß werden, sowohl für ihn als auch für diejenigen, die neben der Strecke stehen, auch wenn ihm diesmal etwas weniger PS als vor einem Jahr zur Verfügung stehen werden: Statt mit dem Porsche wird nun mit einem Ford Escort RS 2000 gedriftet, der zwar mit seinen ca. 150 PS vor Kraft nicht überschäumt, aber Motorleistung war in Admont stets sekundär.

Was sich nicht geändert hat, ist die (Rallye-)Partnerschaft mit Günter Hain aus Bayern, mit dem Sepp Gruber sporadisch einige Rallyes zur FIA-Zonen-Europameisterschaft für historische Fahrzeuge unternimmt. Ein zehnter Platz konnte so bei der Rally Storico Campagnolo schon gewonnen werden – übrigens ist der eingesetzte Escort noch kein einziges Mal ausgefallen. Auch wenn es bei dieser Rallye fast schon knapp geworden wäre – die Ölleitung war kaputt, als Sofortmaßnahme mußte Mechaniker Rudi den Ölkühler ausbauen. Aber auch das wurde mit Erfolg bestanden.

Auch Sepp Gruber hat sich bereits mehrfach bewiesen – neben eben diesem ganz hervorragenden Ergebnis schaffte er im vergangenen Jahr in der Castrol Historic Trophy zwei zweite Plätze mit dem Porsche 911, und auch bei der 3-Städte-Rallye gab es noch ein sehr schönes Erfolgserlebnis. Die Motivation des Wahl-Bayern, der fahrzeugmäßig bereits an einem neuen Projekt arbeitet, ist ungebrochen. Enorm viel Energie für jemanden, der schon über dreißig Jahre lang aktiv Rallyes fährt.

Mit dieser Einstellung macht es auch mit einem eher altvaterisch motorisierten Ford Escort RS 2000 Spaß, sich gegen Rosner, Lindner, Huber und all die anderen Großen des historischen Rallyesports in Österreich entgegenzustemmen. Wobei man natürlich nicht weiß, was da am Ende als Ergebnis herauskommen mag. Aber die ARBÖ-Steiermark-Rallye lockt alleine schon aufgrund ihrer Streckenführung – auf viele PS kommt es da gar nicht so sehr an. Bei vielen beliebt – und zwar bei Fahrern und Besuchern gleichermaßen – ist hier besonders der Rundkurs Hall, wo man vor allem im Wald leicht ins Rutschen kommt. Als Alternativprogramm dazu gibt es die Kaiserau-Prüfungen, die viel Herz und Mut erfordern. Zusätzlich gibt es eine interessante, erstmals gefahrene Neuversion der Prüfung Treglwang.

Ganz auszuschließen ist jedoch auch nicht, daß Sepp Gruber und Günter Hain auch zeiten- und plazierungsmäßig einige Überraschungen bieten könnten. Die sportliche Erfahrung von Sepp Gruber, vor allem die Streckenkenntnisse über die ARBÖ-Steiermark-Rallye, könnten dem Escort-Team hier sehr zugute kommen. Nicht alles, aber einiges ist möglich.

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