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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Glück im Unglück

Ernst Haneder wollte bei der Rallye des Hauptsponsors IQ - die zugleich die Heimrallye ist - groß aufzeigen, Troubles blieben aber nicht aus.

Die internationale IQ-Jännerrallye ist für Ernst Haneder und seine Co-Pilotin Daniela Weissengruber nicht bloß ihre Heimrallye, sondern auch die Veranstaltung ihres Hauptsponsors IQ – umso mehr hatten sie sich vorgenommen, im winterlichen Mühlviertel eine absolute Top-Leistung abzuliefern!

Riesengroße Aufregung jedoch schon am Donnerstagabend während der Eröffnungs-SP als der Turbolader nach Kilometer Eins den Dienst quittierte. Die Folge: Enormer Zeitverlust und Platz 44 nach dem Tag.

Mit der freundschaftlichen Hilfe von Hermann Gassner der mit einem Reservelader aushalf und dem enormen Einsatz der Servicecrew "Vontsina Motorsport" gelang es den den Turbo innerhalb der 30-minütigen Servicezeit zu wechseln. Eine meisterliche Leistung insofern, weil das Teil in seiner Kompatibilität nicht vorbereitet war.

Die Hatz über Schnee und Eis konnte somit weitergehen und am Abend des Freitags lag das Rallye-Club-Mühlviertel Team nach einigen 5.und 6. Sonderprüfungszeiten bereits an neunter Stelle – 35 Plätze wurden bis dahin gut gemacht!

Umso bemerkenswerter war die Platzierung von Haneder/Weissengruber schon alleine deshalb, weil das Duo als einziges Spitzenteam auf den sündteuren Rennbenzin verzichtete und mit normalem Tankstellensprit unterwegs war – mit IQ-Diskont-Tankstellensprit, versteht sich!

Am Samstag stand ein abschließender „Großangriff" auf dem Programm: Bereits am Vormittag gelangen einige tolle SP-Zeiten was Rang 7 in der Zwischenwertung bedeutete und als Bernd Papinski noch mit einem nagelneuen Satz Reifen aushalf, drang das Team nochmals mit einer 5. Gesamtzeit auf der langen Aisttal-Sonderptüfung zum 6. Gesamtrang nach vor.

Doch dann schlug der Defekt-Teufel auf der allerletzten Prüfung erneut gnadenlos zu, das Mitteldifferenzial brach! "Wir waren im zweiten Durchgang auf der langen Prüfung – die gleichzeitig auch die letzte war – zwei Minuten langsamer als beim ersten Mal."

Man rettete noch den 8. Gesamt- und 5. Platz in der Gruppe-N ins Ziel, was in anbetracht der Probleme dennoch ein respektables Ergebnis ist.

In der österr. Rallyemeisterschaft liegt das Mühlviertler Team hinter Archim Mörtl und Hermann Gassner auf Rang 3, da die beiden Tschechen nicht zum Kat-Test angetreten sind und somit für die österr. Meisterschaft nicht punkteberechtigt waren.

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