RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Trotz Schönwetter schwierige Bedingungen

Auf die Piloten warten schwierige Bedingungen, nasse, mit Rollsplitt vermischte Prüfungen versprechen eine Rutschpartie, die Reifenwahl wird entscheidend.

Trotz des derzeit herrschenden schönen Frühjahrswetters, wird die 30. Auflage der Pirelli Lavanttal Rallye laut Aussage fast aller Teilnehmer, eine der bisher Schwierigsten werden.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat es in höheren Regionen geschneit, tagsüber ist der Schnee wieder aufgetaut, damit sind große Teile der Strecke nass, bzw. hat sich der vorhandene Rollsplitt mit Wasser vermischt und ist unheimlich rutschig geworden.

Normalerweise fährt man bei dieser Rallye durchwegs auf Slicks. Die neue Situation führt bei Fahrern und Teams aber zu gewissen Unsicherheiten was die Reifenwahl betrifft. Da fast immer drei Prüfungen am Stück ohne Service mit den gleichen Reifen gefahren werden, rätselt man derzeit welche Mischungen man nun tatsächlich verwenden soll.

Staatsmeister Raimund Baumschlager, der die Rallye seines Sponsors in den letzten beiden Jahren gewonnen hat, ist in der Frage der Reifenwahl auch nach den Besichtigungsfahrten immer noch unschlüssig:

„Ehrlich gesagt, ich weiß nicht soll man Slicks mit eingeschnittenen Rillen fahren, soll man bei manchen Dreierprüfungen Intermediate-Reifen wählen. Ich glaube man wird erst am Freitag unmittelbar vor dem Start die hoffentlich richtige Entscheidung treffen. Jedenfalls müssen wir uns auf jede Situation einstellen, das bedeutet für unser Service einen noch höheren Arbeitsaufwand.“

Auch Lokalmatador Achim Mörtl sieht ähnliche Probleme: „Bei mir kommt noch dazu, dass ich mich in den letzten Tagen mehr um meinen Start bei der Rallye kümmern musste, als das ich die Gelegenheit hatte, die Strecke zu besichtigen."

"Übrigens ich möchte mich noch einmal ausdrücklich beim Veranstalter MSC Wolfsberg und bei unserer obersten Sportkommission (OSK) bedanken, dass man mir obwohl ich mit tschechischer Lizenz fahre, so geholfen und mich richtig beraten hat. Mein Ziel ist natürlich der Gruppe N Sieg, ich möchte aber doch auch bei einigen Prüfungen die Fahrer der Gruppe A zeitmäßig ärgern.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Lavanttal

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Rallye Akropolis: Nach Tag 3 (SP13)

Showdown am Sonntag: Ogier jagt Neuville!

Dramatische Rallye Akropolis mit vielen Reifenschäden: Nach zwei Etappen führt Neuville knapp vor Ogier. Keferböck schon früh technisch angeschlagen - doch die Zielankunft würde sich lohnen…

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.