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Rallye-ÖM: Ostarrichi-Rallye

In Linz beginnt's...

Die einstige Dunlop-Rallye präsentiert sich in neuem Gewand: Der Start erfolgt 2006 in Linz, erstmals mit dabei auch die historische Rallye-EM.

Am 2. und 3. Juni 2006 geht die österreichische Rallye-Staatsmeisterschaft mit der Ostarrichi-Rallye in die fünfte Runde. Doch ganz im Gegensatz zu den vergangenen Jahren wird die Startflagge nicht mehr in Kirchdorf, sondern in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz fallen.

Über die Rampe am Linzer Hauptplatz rollen aber nicht nur die Teilnehmer der Rallye-ÖM, vielmehr sind auch die internationalen Starter der historischen Rallye-Europameisterschaft, zu der die Traditionsveranstaltung heuer erstmals zählt, mit von der Partie. Außerdem die Abordnung der historischen österreichischen Staatsmeisterschaft und natürlich die Truppe von Reinhard Klein („Slowly Sideways“) mit ihren Gruppe-B-Boliden, die in Österreich ausschließlich bei der Ostarrichi-Rallye zu bewundern sein werden.

Unmittelbar nach dem zeremoniellen Start wechselt der Troß dann nach Bad Hall, wo das Rallye-Zentrum sowie die Service-Zone untergebracht werden. Die traditionsreiche Kurstadt bietet eine optimale Infrastruktur, für die Teilnehmer, die Organisation und die Fans stehen zahlreiche Hotels und viele weitere Unterkünfte direkt vor Ort zur Verfügung.

Nach seinem beeindruckenden Dakar-Debüt gibt Ostarrichi-Rallye-Organisationsleiter Raphael Sperrer jetzt erste Details bekannt: „Wir wollen mit der heurigen Ausgabe ganz neu durchstarten, der Rallye ein frisches, modernes Gesicht geben und dadurch viele alte aber auch neue Teilnehmer und natürlich zahllose Fans zu uns nach Oberösterreich locken!“

Dabei sollen mehrere Faktoren mitspielen: „Neben dem Show-Start am Linzer Hauptplatz gibt es nur mehr eine einzige Service-Zone, die Teams brauchen also am Abend des ersten Tages nicht mehr wechseln. Das Rallye-Zentrum ist an beiden Tagen viel zentraler gelegen. Und natürlich haben wir eine komplett neue Herausforderung für alle Teilnehmer in Form der größtenteils neuen Sonderprüfungen. Sie sind wesentlich anspruchsvoller, länger, es gibt massive Höhenunterschiede. Dabei ist der Ablauf kompakter, wir fahren viel weniger Verbindungskilometer!“

Rallye-Leiter Andreas Thierer präzisiert: „Die meisten Sonderprüfungen werden komplett neu sein, so etwa auch die längste SP der Rallye, die 24 Kilometer lange Prüfung „Bad Hall“. Daneben fahren wir auch ein oder zwei bereits bekannte Strecken, etwa rund um Oberschlierbach. Dort ist es aber zum Beispiel so, daß ganze Teile neu sind und die bereits bekannten Abschnitte seit mindestens 10 Jahren nicht mehr gefahren wurden. Jeden Tag gibt's drei verschiedene Sonderprüfungen, die je zwei Mal zu absolvieren sind. Die Fahrer können sich also schon jetzt auf eine völlig neue Herausforderung freuen, die Fans auf jede Menge neue Action-Zonen!“

Die genauen Daten stehen noch nicht ganz fest, die Planungsphase ist aber beinahe abgeschlossen. Soviel sei verraten: Das Verhältnis von SP zu Verbindungsetappenkilometern wird ungefähr 1:1 betragen, was bei 200 Sonderprüfungskilometern rund 400 Gesamtkilometer ergibt. Der zu bewältigende Höhenunterschied an beiden Tagen beläuft sich auf knapp 4.700 Höhenmeter!

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