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Rallye-ÖM: BP Ultimate Rallye

Mit neuen Zielen

Beppo Harrach freut sich auf den vierten Einsatz im CNG-Mitsubishi. Entwicklungsfortschritt soll Gas-Boliden auch Gruppe-N-tauglich machen.

Mit der „bp ultimate Rally – im Land der 1000 Hügel“ vom 7. bis 9. September 2006 geht die lange Sommerpause in der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft zu Ende. Für das OMV Duo Beppo Harrach/Andreas Schindlbacher im CNG (Compressed Natural Gas) Mitsubishi Lancer Evo 6 der Auftakt, um die Konkurrenzfähigkeit des Gas-Boliden erneut unter Beweis zu stellen.

Bei drei Starts konnte das OMV CNG Team bereits zwei Spitzenplatzierungen erringen. Jetzt gilt es nicht nur in der Alternativen Klasse die Vorherrschaft zu verteidigen, sondern auch den benzinbetriebenen Gruppe-N-Fahrzeugen Paroli zu bieten.

Arbeitsreiche Sommerpause

Das OMV CNG Team hat eine sehr arbeitsreiche Sommerpause hinter sich. Da im Frühjahr lediglich sechs Wochen bis zum ersten Einsatz entwickelt werden konnte und auch danach nur sehr wenig Zeit blieb, konzentrierte sich die Perfektionierung des CNG Mitsubishi Lancer Eco 6 auf die Sommermonate.

Rund um Stohl-Racing Ingenieur Günther Aschacher wurde eifrig geschraubt und modifiziert. Und Beppo Harrach testete die Neuerungen. Dazu kam der Einsatz des OMV CNG Mitsubishis als Vorausauto bei der OMV ADAC Rallye in Deutschland. Dort konnte eine komplette WM-Distanz (351 SP-Kilometer) absolviert werden. Zwar ein wenig unter dem absoluten Renntempo, jedoch zeigte sich die Standfestigkeit des gasbetriebenen Motors.

Harrach: „Das klingt alles sehr viel versprechend. Wir freuen uns schon auf die Rallye im Wechselland. Ich bin überzeugt, dass wir bei unserem vierten Einsatz weitere Fortschritte erkennen werden.“

Superstage ist eine große Chance

Auch die Ziele des OMV CNG Teams haben sich über den Sommer ein wenig geändert. War bei den ersten Einsätzen noch ein Podiumsplatz in der Alternativen Klasse die oberste Prämisse, so will man jetzt einen Schritt weiter gehen.

„Wir haben bei der Judenburg-Rallye unsere Klasse mit über viereinhalb Minuten Vorsprung gewonnen. In Maribor waren wir bis zum getriebebedingten Ausfall im Spitzenfeld der Gruppe-N-Boliden. Das wollen wir auch bei der bp-ultimate-Rallye wiederholen. Wir wollen die Konkurrenzfähigkeit des OMV CNG Mitsubishis in rechte Licht rücken“, erklärt Beppo Harrach.

Besonders freut sich der Brucker auf die Superstage im Magna Racino. Harrach: „Das ist eine Aufwertung unseres Sports. Wir müssen alle diese Gelegenheit nützen, um den Zuschauern die Attraktivität des Rallyesports näher zu bringen.“

180,9 SP-Kilometer an drei Tagen

Die bp-ultimate Rallye wird am 7. September um 16.00 Uhr mit zwei je 2,4 Kilometer langen Super Stages im Magna Racino gestartet. Am Freitag und Samstag (8./9. Sept.) stehen weitere 16 Sonderprüfungen mit insgesamt 180,90 Kilometer auf dem Programm. Die Gesamtlänge der Rally beträgt 581,34 Kilometer. Das erste Fahrzeug wird am 9. September um 15:18 Uhr über die Zielrampe in Krumbach rollen.

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