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„Duell der Giganten“ – und ein Gesamtsieg?

In der Gruppe N kommt es dieses Mal zum Duell der Giganten zwischen Achim Mörtl und Hermann Gaßner, darüber hinaus gibt es aber weitere starke Piloten.

Sieht man sich das Endergebnis der Bosch-Rallye an, scheint die Frage berechtigt: Werden die Gruppe-N-Piloten auch bei der Ostarrichi-Rallye ein Wort um den Sieg mitreden? Nun, dafür müsste das Wetter vielleicht ähnlich verrückt spielen, wie im steirischen Wechselland, wo ausgerechnet Lokalmatador Willi Stengg seinen ersten Gesamtsieg seit 1995 feiern durfte.

Aber selbst wenn der Wettergott mitspielt – einfach wird es keiner der Gruppe-N-Starter haben, denn bei den „Seriennahen“ werden außergewöhnlich viele Teilnehmer über die Startrampe rollen.

Allen voran der Seriensieger, der kein Seriensieger mehr ist: Der Kärntner Achim Mörtl und sein oberösterreichischer Co-Pilot Sigi Schwarz holten heuer schon den „Hattrick“, bevor in der Steiermark ein gleich zwei Mal platzender Ölschlauch an ihrem Subaru Impreza WRX STi den vierten Sieg in Folge verhinderte.

Die „Rehabilitation“ soll bei der Ostarrichi-Rallye erfolgen, Mörtl wird angreifen. Allerdings bekommt er es mit einem enorm starken Gegner zu tun: Der schweigsame aber dafür umso schnellere Bayer Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo VII), der bei den letzten zwei Rallyes pausiert hat, steigt in den Ring zurück und so kommt es zum lange erwarteten „Duell der Giganten“.

Doch Vorsicht! Da gibt es einige Herrschaften, die alles unternehmen werden, um eine Solo-Flucht der beiden Streithähne zu verhindern. Zu aller erst einmal Willi Stengg, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VII auch in Oberösterreich dabei sein wird.

Oder Mario Saibel. Er scheint seine Anfangsschwierigkeiten endgültig überwunden zu haben, wurde zuletzt guter Zweiter. Als neuer Stern am Gruppe-N-Himmel hat sich Franz Sonnleitner etabliert.

Nach den Erfolgen im betagten Evo III bekam er die große Chance, sein Talent mit neuestem Gerät (Mitsubishi Evo VIII) unter Beweis zu stellen – was ihm als Drittplatzierten äußerst gut gelang.

Und Walter Kovar (Mitsubishi Evo VII) der Niederösterreicher mit Wohnsitz Wien, sah im neu aufgebauten Auto (Evo VII) endlich wieder einmal das Ziel (Platz vier), war zuvor in Kärnten schon sehr stark unterwegs, er könnte ebenfalls gefährlich werden.

Dieses Jahr gibt es viele Lokalmatadore. Bäckermeister Ernst Haneder (Mitsubishi Evo VII) beispielsweise wurde im steirischen Wechselland nur von einem Brückengeländer an einer Top-Platzierung gehindert, Johannes Keferböck (Mitsubishi Evo VI) erzielte dort mit Rang fünf seine ersten Punkte in der Gruppe N.

Aus dem Mühlviertel kommt eine Subaru-Abordnung mit Bernhard Jahn und Karl Schiefermüller, die auf eine Mitsubishi-Abordnung aus dem Süden trifft: Es sind die beiden „Rallye-Doktoren“ Dr. Heinz Andlinger und sein „Kollege“ Dr. Franz-Xaver Berndorfer. Ersterer wirft seinen Evo VII an, während letzterer auf einen Evo VI vertraut.

Veranstaltungs-Sponsor Jörg Rigger (Evo VI) von „Wohnbau 2000“ greift selbst ins Lenkrad und rundet mit Florian Auer (Evo VIII) sowie Mag. Peter Ölsinger (Evo VII) die N4-Festspiele ab. Marcus Leeb und sein Co Martin Sztachovics müssen nach ihrem schweren Crash in Pinggau leider auf den Start verzichten.

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