RALLYE

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Faster and faster

Ziemlich genau ein Jahr lang ist Willi Rabl Junior nun in der Rallye-ÖM mit dabei, in Bad Hall übernimmt Herbert Moritz die Beifahrerpflichten.

Ziemlich genau ein Jahr lang ist Willi Rabl Junior nun in der österreichischen Rallye-Meisterschaft mit dabei, und aufmerksame Rallye-Beobachter werden sich erinnern können, daß sein Wiedereinstieg ins Metier der Sekundenjäger auf staubigen Pfaden bei der Vorgänger-Veranstaltung der Ostarrichi-Rallye stattgefunden hat. Seither ist der frühere Berg-Spezialist in dem für ihn neuen Sportgebiet immer schneller geworden, und mittlerweile haben auch schon altgediente Profis mit ihm einen ernsthaften Gegner.

Und das zeigte sich auch zuletzt bei der Bosch-Rallye. Wie bei der Lavanttal-Rallye, herrschte ein verschärftes Programm, was soviel heißt wie: Man konnte sich nicht immer sicher sein, daß das Auto genau den Anweisungen von Lenkung und Bremse folgt. Zu solchen Irritationen kommt es, wenn in Strömen fließendes Regenwasser die Strecke zu einer Rutschpartie verwandelt. Aber das ist eben Rallye, und darauf hat sich Willi Rabl schon bemerkenswert präzise eingestellt. Als Zweitschnellster unter den serienmäßigen Dieselfahrzeugen hatte er zuletzt seine Wettbewerbsqualitäten wieder einmal überzeugend bewiesen.

Die Ostarrichi-Rallye, die nun als Nächstes auf dem Programm steht, sollte noch mehr seinem Geschmack entsprechen. Dafür spricht die Streckencharakteristik: Winkelig, kurvenreich, trotzdem voller Herausforderung. Natürlich wäre es eine Erleichterung, wenn es diesmal durchgehend trocken wäre, was man bei den derzeit beständig unbeständigen Wetterverhältnissen nicht so ganz genau voraussagen kann. Im ungünstigen Fall könnte das bei den vorangegangenen Rallyes Gelernte jedoch eine große Hilfe sein.

Die Hauptkonzentration wird auch diesmal darauf liegen, bei den serienmäßigen Dieselfahrzeugen ein Spitzenergebnis zu landen, insgesamt ist in der Klasse der alternativ betriebenen Wagen die Konkurrenz so groß wie nie zuvor. Nach dem Einstieg von Beppo Harrach mit einem erdgasbetriebenen Mitsubishi Lancer Evo VI ist der Favorit relativ klar, weiterhin gute Chancen auf einen vorderen Platz hat Hannes Danzinger mit dem VW Golf V GTI, bei dem ebenfalls Erdgas als Antriebsquelle dient. Weiters gehören Michael Kogler und Seppi Stigler mit ihren Golf Kitcars sowie Ing. Michael Böhm (Fiat Stilo) und Martin Fischerlehner (Skoda Fabia) zu den Anwärtern auf einen Spitzenplatz in der Klasse. Nicht außer acht lassen darf man auch Hubertus Thum mit dem Golf V und die Stilo-Piloten Markus Jaitz und Patrick Breiteneder. Eventuell noch als Gegner in Erscheinung treten könnten Christine Dietl (VW Golf IV) und Peter Nemecek (BMW 320 D).

Eine Änderung gibt es diesmal hinsichtlich der Besetzung des Beifahrerplatzes: Da der bewährte Copilot Martin Brunner zum Veranstaltungstermin beruflich verhindert ist, springt der Fahrschulbesitzer Herbert Moritz ein. Gewisse Grundkenntnisse über Fahrtechnik und Fahrphysik sind da sicher vorhanden. Es wird wie immer eine sehr spannende Angelegenheit, was am Ende als Ergebnis herauskommen wird.

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