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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Jetzt erst recht!

Bei der Bosch-Rallye wurden Friesenegger/Hilmbauer weit unter ihrem Wert geschlagen, denn die können es in Wahrheit viel besser.

Es hätte gewiß noch schlechter laufen können während des ersten Saisondrittels, aber nachdem jeweils die Technik einen Streich gespielt hatte, blieb dem Opel-Rallyeteam ein siebenter Platz als maximale bisherige Saison-Ausbeute. Eine bessere Bilanz wurde zunächst durch eine wankelmütige Benzinversorgung bei der Lavanttal-Rallye vereitelt, wodurch einige Plätze verloren gingen, bei der Bosch-Rallye führte eine plötzlich schadhaft gewordene Kupplung zu einem Ausfall kurz nach Beginn.

Damit bleibt nur übrig, die nächste sich bietende Gelegenheit bei der Castrol-Rallye zu ergreifen und sich darauf vorzubereiten, so gut es geht. Weil irgendwann muß ja wieder einmal alles stimmen. An das vergangene Jahr erinnert man sich im Team Friesenegger mit gemischten Gefühlen, denn einerseits war die Rückkehr des MSC-Wolfsberg in das Gebiet Judenburg/A1-Ring aus fahrerischer Sicht ein enormes Erfolgserlebnis: Platz 3 bei den Historischen nach dem Ende des ersten Tages – eine sensationelle Vorstellung. Zugleich aber war es eine jener Rallyes, die vorzeitig geendet hatten, in diesem Fall war eine Ventilfeder kaputt geworden.

An solchen Beispielen kann man erkennen, daß das Team Friesenegger grundsätzlich das Potential für Spitzenergebnisse in der Castrol Historic Rallye-Staatsmeisterschaft hat, und auch im vergangenen Jahr war die Besetzung in dieser Wertung erstklassig. Das gilt heuer natürlich in noch höherem Maß, denn neben Christian Rosner (Porsche), Sepp Pointinger (Ford Escort) und einigen anderen, die bereits im letzten Jahr zu den großen Sieganwärtern gehört hatten, sind diesmal auch Sepp Gruber (Ford Escort) und Alois Nothdurfter (Ford-Lotus Cortina) am Start, zwei Teilnehmer, die sich zuletzt als besonders stark gezeigt hatten. Daneben findet sich auch Michael Brandner (Ford Escort) in der Startliste, und Christoph Weber. Um nur ein paar der Wichtigsten zu nennen.

Somit: Viel Feind, und hoffentlich auch viel Ehr, aber das hängt vom Verlauf der Rallye ab. Besonders wichtig wird sein, dass am Auto alles hält – in diesem Fall sollte theoretisch wie praktisch sehr viel möglich sein. An der geradlinigen Erfolgsorientierung des Opel-Teams Friesenegger hat sich nichts geändert, ein Podestplatz bei den Historischen ist nach wie vor das erklärte Ziel, und auf das wird konsequent hingearbeitet. Das gewünschte Ergebnis sollte da nur eine Frage der Zeit sein – mit etwas Glück sogar nur mehr eine Frage von wenigen Tagen...

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