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Diagnose: Lungenentzündung

Aus der Aufholjagd wird nichts: Achim Mörtl muss aufgrund einer Lungenentzündung überraschend seinen Start bei der Bosch-Rallye absagen!

Die Bosch Super Plus Rallye am 18. und 19. Mai hätte für das Subaru Rally Team Austria und Achim Mörtl den Auftakt zur großen Aufholjagd in der Staatsmeisterschaftstabelle markieren sollen – doch daraus wird nun nichts: Bei einem Besuch seines Hausarztes am Abend des 15. Mai – Mörtl fühlte sich seit einigen Tagen schwach und bekam plötzlich auch noch leichtes Fieber – erfolgte die Diagnose Lungenentzündung!

Ein Schock für Achim Mörtl, der eigentlich mit einem harmlosen grippalen Infekt gerechnet hatte: „Ich hatte vor Jahren schon einmal eine Lungenentzündung. Ich wäre nie im Leben drauf gekommen, dass ich jetzt wieder eine habe. Es ist zum Verzweifeln. Ausgerechnet vor der Wechselland-Rallye muss mir das passieren, wo das Antreten im Hinblick auf die Meisterschaft enorm wichtig gewesen wäre…“

Im ersten Moment spielte der Subaru-Pilot mit dem Gedanken, am Freitag trotzdem an den Start gehen: „Man hat mir aber dringend davon abgeraten und strikte Bettruhe verordnet. Ich habe momentan, obwohl ich seit gestern hochdosierte Antibiotika bekomme, über 39 Grad Fieber und eine Besserung ist nicht so rasch in Sicht. Wenn es bei der Rallye heiß werden sollte, steigt die Temperatur im Auto schnell einmal auf fünfzig oder sechzig Grad, dazu die körperliche Anstrengung – in Kombination mit den starken Medikamenten könnte das sehr gefährlich werden, das hat mir mein Arzt drastisch vor Augen geführt.“

Achim Mörtl bleibt damit keine andere Wahl: Schweren Herzens muss er auf den Start beim dritten von insgesamt acht Meisterschaftsläufen verzichten. „In diesem Fall ist mir meine Gesundheit einfach wichtiger. Vielleicht wäre’ ich vor zehn Jahren trotzdem gefahren, aber als Familienvater denkt man da mittlerweile auch an andere Dinge, als an den sportlichen Erfolg. Leid tut es mir natürlich besonders für das Subaru Rally Team Austria und alle Sponsoren, die mich in diesem Jahr so toll unterstützen. Ich werde jetzt so schnell wie möglich gesund werden und ab der Judenburg-Rallye weiterkämpfen. Noch ist nichts verloren, denn abgerechnet wird immer erst am Schluss!“

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