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...oder Australien!

Das VW-Duo Alfred Leitner/Nina-Irina Wassnig hofft auf Fortuna: Hat man bei der Castrol-Rallye rund um Judenburg endlich mehr Glück?

Es wäre dem Steirer Alfred Leitner und seiner Wiener Co-Pilotin Nina-Irina Wassnig wirklich zu wünschen, dass Glücksgöttin Fortuna am kommenden Wochenende auch einmal für das VW-Rallye-Duo aktiv wird – schließlich soll der dritte Einsatz in der Rallye-Staatsmeisterschaft von 15. bis 16. Juni bei der Castrol-Rallye endlich ohne technische Probleme ablaufen und die erste Zielankunft des Jahres gefeiert werden.

Doch natürlich verlässt man sich im Team von Waldherr Motorsport, dass das VW Golf III Diesel KitCar von Alfred Leitner einsetzt, nicht bloß aufs Glück. Wenige Tage vor dem Start der Rallye wurde in der Gegend von Aspang in Niederösterreich ein ausgiebiger Test bestritten, dabei wurde eine komplette Rallye-Distanz abgespult. Team-Chef Andi Waldherr: „Wir hoffen, dass wir den Fehlerteufel besiegen können. Ich möchte nicht, dass der Fredi noch einmal mit einem technischen Defekt vorzeitig aufgeben muss, also tun wir alles, um das Auto auf Herz und Nieren zu prüfen!“

Der angesprochene Pilot war nach dem Test jedenfalls happy: „Es schaut sehr gut aus, wir hatten nicht das geringste Problem, obwohl wir über 150 Kilometer absolutes Renntempo gefahren sind. Jetzt kommt das Auto noch einmal in die Werkstatt, wird komplett durchgecheckt und dann nach Judenburg gebracht. Ich bin sehr optimistisch und möchte mich bei Andi Waldherr und dem WMS-Team bedanken, dass für diese Vorbereitung Zeit war.“

Für Fredi Leitner beginnt die direkte Vorbereitungsarbeit auf die Rallye rund um die Aichfeld-Metropole Judenburg indes erst am Mittwochvormittag: „Ich hab’ ja von mir zu Hause in Krieglach nicht weit nach Judenburg. Und die meisten Prüfungen kenn’ ich aus dem Vorjahr. Nina und ich werden Besichtigung und Schrieberstellung sicher ohne Probleme schaffen.“

Besonders schön sind laut Leitner die Sonderprüfungen am Samstag („da kommt’s mehr auf das fahrerische Vermögen an…“), der übrigens auch einen Wunsch ans Wetter hegt: „Ich hoffe auf eine Hitzeschlacht. Seit ich so viel trainiere, bin ich bei heißen Bedingungen topfit – und unserem Golf kämen trockene, warme Verhältnisse auch eher entgegen!“

Mit konkreten Zielsetzungen ist der Pilot vor der Rallye seines Hauptsponsors und Arbeitgebers aber dennoch vorsichtig: „Keine Frage, ich will eine gute Leistung bringen, das bin ich der Firma einfach schuldig“, so Leitner: „Außerdem muss ich die Pechsträhne jetzt endlich abschütteln – sonst wandere ich nach Australien aus und fahr’ dort weiter!“

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