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ORM: ARBÖ-Rallye

Unglaubliche Aufholjagd

Hermann Neubauers Auftritt bei der ARBÖ Rallye darf man getrost als sensationell bezeichnen – auch wenn das Ergebnis nicht ganz danach aussieht.

Foto: Daniel Fessl

Hermann Neubauers Auftritt bei der ARBÖ Rallye in Admont darf man getrost als sensationell bezeichnen – auch wenn das Endergebnis auf den ersten Blick nicht ganz danach aussieht, denn im Ziel durfte der Salzburger „nur“ über den zweiten Platz der 2WD-Wertung jubeln, gesamt gab’s den sechsten Platz. Doch warum reichte es für Neubauer – bei neun 2WD-SP-Bestzeiten – nicht für den Sieg?

„Im Prinzip hab’ ich mich mit meinem Ausrutscher nach drei Kilometern auf der ersten Sonderprüfung selbst um den Sieg gebracht. Es hat zu regnen begonnen, ich war mit Slicks unterwegs und es dauerte gute 30 Sekunden, bis wir wieder aus der nassen Wiese draußen waren“, erzählte Neubauer nach der Zieldurchfahrt.

Was nach seinem Ausflug ins Grüne folgte, war eine unglaubliche Aufholjagd mit den erwähnten Bestzeiten. Absolutes Highlight war dabei mit Sicherheit die zweitbeste Gesamt-SP-Zeit auf der vierten Sondeprüfung „Gleinkerau“, wo Hermann Neubauer nur vier Sekunden langsamer war als Serienstaatsmeister Raimund Baumschlager – im 4WD getriebenen S2000-Geschoß, wohlgemerkt!

„Ich glaube, ich konnte wieder einmal zeigen, dass ich in der EM viel dazugelernt habe und dass ich einen hohen Speed gehen kann. Ich war der schnellste 2WD-Pilot und hätte trotz meines Fehlers noch den Sieg holen können, wenn uns dann nicht ein Cent-Defekt dazwischengekommen wäre. Es war kurioserweise wieder der Kurbelwellensensor, wie schon bei der Barum Rallye. Nur war es dieses Mal schlimmer, bei 6.000 Umdrehungen war Schluss.“

Dieses „Zusatz-Handicap“ stoppte Hermann Neubauers Schlussangriff auf den 2WD-Sieg, dennoch fällt sein Resümee äußerst positiv aus: „Es war ein perfekter Test für den nächsten ERC-Lauf, die Croatia Rally, der ja schon nächste Woche ansteht. Vielen Dank an Christian und Michael Böhm für die Gelegenheit, den Auto Aktuell Swift S1600 zu pilotieren, dem Michi gute und schnelle Genesung. Und schlussendlich haben wir für meine „Interims-Beifahrerin“ Katrin Becker ja viele Punkte geholt, das bringt sie wieder einen Schritt in Richtung Co-Staatsmeistertitel!“

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