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ORM: Wechselland-Rallye

Teilweise grenzwertig

Raimund Baumschlager feierte bei der Wechselland-Rallye seinen zweiten Saisonsieg vor Beppo Harrach und Gerwald Grössing.

Raimund Baumschlager heißt der große Sieger der Wechselland Rallye. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Showdown zündete der Staatsmeister noch einmal seine Skoda-Rakete und verschaffte sich mit drei Bestzeiten in Folge vor dem letzten langen Rundkurs einen Respektabstand von 9,3 Sekunden zu Harrach, der zum Schluss noch einmal Schnellster war. 1,5 Sekunden reichten am Ende aber nicht. Baumschlager und sein Kopilot Thomas Zeltner gewannen im BRR Skoda Fabia S2000 mit 7,8 Sekunden Vorsprung die Rallye. Auf Platz 3 landete Gerwald Grössing

Nach seinem Solo mit vier Bestzeiten am ersten Tag nahm der Samstag den erwarteten Verlauf. Harrach versuchte vom ersten Meter an den Rückstand auf Baumschlager zu verringern, was ihm mit vier Bestzeiten am Vormittag auch gelang. Eine halbe Sekunde rettete Baumschlager in die Mittagspause. „Ich wusste, dass Harrach Boden gut machen würde. Es waren sehr schwierige Verhältnisse, wir waren ständig am Limit.“

Der Kampf um den Sieg im Wechselland begann vor der Königsprüfung, dem fast 33 Kilometer langen Rundkurs in Pinggau, der zweimal gefahren wurde, wieder bei null. Dazu stand noch zweimal die Sprintprüfung Haideggendorf mit 8,63 km auf dem Programm.

Baumschlager kam „ausgeschlafener“ ins Finale zurück. Mit zwei Bestzeiten konnte er den Vorsprung auf Harrach von 0,5 auf 5,4 Sekunden ausbauen, ehe es dann zum großen Showdown kam, bei dem Baumschlager seine Extraklasse noch einmal aufblitzen ließ: 3,9 Sekunden Vorsprung auf der Sprintprüfung.

Gesamtvorsprung 9,3 Sekunden. Da nützte auch das letzte Aufbäumen von Harrach nichts mehr. Sieger im Wechselland: Raimund Baumschlager. Sein zweiter Sieg in der laufenden Meisterschaft.

„Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel, weil ich nicht damit gerechnet habe, hier gewinnen zu können. Neben der hervorragend arbeitenden BRR Mannschaft möchte ich mich besonders bei Peter Ebner für sein sportliches Verhalten bedanken, der gleich zur Seite fuhr, als er uns im Rückspiegel sah. Es ist schön, dass es noch solche Motorsportler gibt.“

Kopilot Thomas Zeltner: „Es war ein Supermatch, teilweise grenzwertig. Es hat richtig Spaß gemacht, ich glaube, dass wir den Fans eine gute Show geboten haben.“

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