RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye

Teilweise grenzwertig

Raimund Baumschlager feierte bei der Wechselland-Rallye seinen zweiten Saisonsieg vor Beppo Harrach und Gerwald Grössing.

Raimund Baumschlager heißt der große Sieger der Wechselland Rallye. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Showdown zündete der Staatsmeister noch einmal seine Skoda-Rakete und verschaffte sich mit drei Bestzeiten in Folge vor dem letzten langen Rundkurs einen Respektabstand von 9,3 Sekunden zu Harrach, der zum Schluss noch einmal Schnellster war. 1,5 Sekunden reichten am Ende aber nicht. Baumschlager und sein Kopilot Thomas Zeltner gewannen im BRR Skoda Fabia S2000 mit 7,8 Sekunden Vorsprung die Rallye. Auf Platz 3 landete Gerwald Grössing

Nach seinem Solo mit vier Bestzeiten am ersten Tag nahm der Samstag den erwarteten Verlauf. Harrach versuchte vom ersten Meter an den Rückstand auf Baumschlager zu verringern, was ihm mit vier Bestzeiten am Vormittag auch gelang. Eine halbe Sekunde rettete Baumschlager in die Mittagspause. „Ich wusste, dass Harrach Boden gut machen würde. Es waren sehr schwierige Verhältnisse, wir waren ständig am Limit.“

Der Kampf um den Sieg im Wechselland begann vor der Königsprüfung, dem fast 33 Kilometer langen Rundkurs in Pinggau, der zweimal gefahren wurde, wieder bei null. Dazu stand noch zweimal die Sprintprüfung Haideggendorf mit 8,63 km auf dem Programm.

Baumschlager kam „ausgeschlafener“ ins Finale zurück. Mit zwei Bestzeiten konnte er den Vorsprung auf Harrach von 0,5 auf 5,4 Sekunden ausbauen, ehe es dann zum großen Showdown kam, bei dem Baumschlager seine Extraklasse noch einmal aufblitzen ließ: 3,9 Sekunden Vorsprung auf der Sprintprüfung.

Gesamtvorsprung 9,3 Sekunden. Da nützte auch das letzte Aufbäumen von Harrach nichts mehr. Sieger im Wechselland: Raimund Baumschlager. Sein zweiter Sieg in der laufenden Meisterschaft.

„Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel, weil ich nicht damit gerechnet habe, hier gewinnen zu können. Neben der hervorragend arbeitenden BRR Mannschaft möchte ich mich besonders bei Peter Ebner für sein sportliches Verhalten bedanken, der gleich zur Seite fuhr, als er uns im Rückspiegel sah. Es ist schön, dass es noch solche Motorsportler gibt.“

Kopilot Thomas Zeltner: „Es war ein Supermatch, teilweise grenzwertig. Es hat richtig Spaß gemacht, ich glaube, dass wir den Fans eine gute Show geboten haben.“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC-Premierensieger Katsuta

Weltmeister und Rivalen feiern ihn

Takamoto Katsuta feiert seinen ersten WRC-Sieg: Besonders die Reaktionen von Ott Tänak und Kalle Rovanperä zeigen, wie viel dieser Erfolg bedeutet

ORM/ARC/MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Hungrige Meute hetzt ein Favoriten-Trio durchs Lavanttal

Die österreichische TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft kennt auch im heurigen Frühjahr keine Pause. Besonders zwischen der Rebenland Rallye in der Südsteiermark und der Lavanttal-Rallye in Kärnten bleibt den Akteuren fast schon traditionell kaum Zeit, um richtig durchschnaufen zu können.

Die interessante. spannende Rebenland Rallye hat einige Fragen zum sportlichen Geschehen aufgeworfen - wir haben bei unserem Kolumnisten Achim Mörtl nachgefragt…

TEC7 ORM Rallye Backstage, der neue offizielle Podcast der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, feiert seine Premiere. Zum Auftakt begrüßt Moderator und Creator Noir Trawniczek keinen Geringeren als den fünffachen Staatsmeister Simon Wagner.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach Tag 1 (SP7)

Lengi-Show im steirischen Süden

Michael Lengauer drückte der 13. Ausgabe der Rebenland Rallye in Leutschach seinen Stempel auf / Er hielt Topfavorit Simon Wagner auf Distanz und geht als Halbzeit-Führender in den entscheidenden morgigen Samstag