RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rallye Liezen

Vollgas statt Punktezählen

Als aktueller Tabellenzweiter hinter Raimund Baumschlager ist das Ziel von Mario Saibel klar: der Vizemeister-Titel muss her.

Foto: Harald Illmer

Die Jänner-Rallye hatte er noch ausgelassen, auch bei Schneebergland Rallye Ende Juni war er nicht dabei; Dass Mario Saibel und sein Co-Pilotin Pirmin Winklhofer halten bei nur vier Starts in dieser Saison dennoch erste Kraft nach Rekord-Champion Raimund „Mundl“ Baumschlager sind, spricht für die Beständigkeit des 40-jährigen Wieners: Nach Rang drei zuletzt bei der Rallye Weiz hält Saibel nun bereits bei vier Podestplätzen in Folge. Und hat trotz der extrem stark besetzten Meisterschaft dennoch satte 77 Punkte auf dem Konto.

Natürlich könnte sich Mario Saibel nun zurücklehnen und aus sicherer Position heraus auf die Fehler der Konkurrenz warten. Doch er wäre kein echter Rallye-Pilot, würde er nicht auch in Liezen aufs Ganze gehen. „Klar ist der Vizemeistertitel unser erklärtes Ziel. Aber ich werde deswegen sicher nicht auf die Bremse steigen“, stellt Saibel im Vorfeld der 168 Sonderprüfungs-Kilometer durchs Ennstal klar. „Wir haben mit unserer Reifenentscheidung zuletzt in Weiz viel riskiert und werden auch weiterhin bei den Reifenentscheidungen auf der aggressiven Seite bleiben. Ich fühle, dass ich jetzt in dem Auto angekommen bin und das ist ein sehr schönes Gefühl. Ich möchte auf jeden Fall pushen.“

Angesichts der Zusage seines Teamchefs Raimund Baumschlager und des Starts von Hermann Neubauer im Peugeot 208 R5 bleibt Mario Saibel jedoch realistisch: „Wenn alles normal läuft, werden sich die beiden den Sieg untereinander ausmachen. Aber wir wollen so dicht als möglich dranbleiben, dann sehen wir am Ende, was dabei rauskommt. Als fast reine Asphalt-Rallye sollte uns Liezen entgegenkommen. Andreas Aigner hat ja im Vorjahr schon als Veranstalter seiner Super-Special gezeigt, was er kann, ich freue mich auf jeden Fall enorm auf die neue Herausforderung.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rallye Liezen

Weitere Artikel:

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor