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ORM: Schneebergland-Rallye

„Man weiß ja nie, wofür es gut ist“

Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller versuchen bei der Schneebergland-Rallye die übermächtige Mitsubishi-Konkurrenz zu schlagen.

Foto: Christa Feichtner

Ein Event der besonderen Art steht bevor: Die Schneebergland-Rallye (Termin für heuer: 27. und 28. Juni) ist zurzeit jene Rallye mit dem höchsten Schotteranteil in Österreich und kann insofern als eine Art Neo-Klassiker angesehen werden. Nach einigem Überlegen war auch für Herbert Weingartner und Alexandra Auer-Kaller klar: Hier dürfen wir nicht fehlen.

Und nach wie vor könnten einige wichtige sportliche Entscheidungen fallen, als die stärksten Verfolger der dominierenden Robert Surtmann/Christina Tschopp (Mitsubishi Lancer Evo VI RS) in der Division P2 möchten sie jede Chance wahrnehmen, ihre Position zu halten oder gegebenenfalls zu verbessern. Man weiß ja nie, wofür es gut ist.

Vieles ist also bei der Schotter-Schlacht des Jahres möglich, wenngleich gewiss nicht alles: Unter normalen Umständen dürfte der Mitsubishi von Robert Surtmann auch hier ein übermächtiger Gegner gegenüber dem doch wesentlich älteren Toyota Celica 4WD sein, den Herbert Weingartner dennoch sehr gekonnt und vor allem mit großer Sicherheit über die Prüfungen steuert.

Sehr warm anziehen werden sich sämtliche P2-Mitbewerber auch gegen Alexander Tazreiter müssen, der schon einige Male seine Qualitäten beweisen konnte und mit einem Mitsubishi Lancer Evo VII anrückt. In Anbetracht des Fahrzeuges etwas leichter sollte es gegen Markus Steinbock sein, der mit seinem Mitsubishi Lancer Evo II aber ebenfalls nicht zu unterschätzen ist. Auch sonst könnte es in der Division P2 einige Überraschungen geben.

Bei dieser ausgesprochenen Fahrer-Rallye im Umkreis von Rohr im Gebirge kommt es in jedem Fall auch sehr auf die richtige Kommunikation mit dem Copiloten an. Hier kann Herbert Weingartner auf die langjährige Erfahrung von Alexandra Auer-Kaller bauen, deren Einsatz sich schon bisher absolut bewährt hat. Auf das Ergebnis warten alle im Team schon gespannt – und auch die Auseinandersetzung im Wettbewerb sollte nichts an Spannung vermissen lassen.

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