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ORM: Rebenland-Rallye

Gelungenes ÖM-Comeback von Huber

Nach zwei Jahren der Absenz kehrte der zweifache historische Staatsmeister Johannes Huber in die heimischen Motorsportszene zurück.

Bildquelle: Team

Bedingt durch das berufliche Engagement in seinen Betrieben blieb Johannes Huber, historischer Rallyestaatsmeister 2007 und 2013, der heimischen und internationalen Motorsportszene – bis auf wenige Ausnahmen, wie dem "Ventilspiel" oder der Rallye Monte-Carlo Historique – zwei Jahre lang fern. Nun war es endlich wieder so weit: Der Drang, sich wieder mit altbekannten Historikern auf den Rallyepisten zu treffen und zu messen, war neben der Wiedereinführung der historischen Meisterschaftswertung ausschlaggebend für die Rückkehr in die Rallye-ÖM.

Er kam, fuhr und siegte – bei der am 18./19. März 2016 stattfindenen Rebenland-Rallye im Raum Leutschach. Mit seinem bewährten Röhr/Wittmann-Porsche 911 3.0 (Startnummer 36) startete er gemeinsam mit seinem Co-Piloten Gerald Hegenbart am Freitag die erste Sonderprüfung und erreichte sofort die erste SP-Bestzeit. Es folgten noch vier weitere, wobei sich der stark fahrende Bernhard Engelmann im Ford RS2000 als besonders ernstzunehmender Gegner entpuppte; aber auch der Vorjahresmeister Willi Rabl mit seinem 911er-RSR zeigte seine Stärke.

Den ersten Tag beendete Huber mit einem Vorsprung von 42,5 Sekunden auf Rabl. Dieser versuchte dann am Samstag mit einer tollen Leistung – fünf SP-Bestzeiten gegenüber zwei von Huber – noch an die Spitze zu gelangen. Doch das Ecurie-Vienne-Team konnte die Angriffe erfolgreich abwehren und fuhr mit 30,3 Sekunden Vorsprung auf Willi Rabl einen ungehinderten Sieg ein. Dies bedeutete Rang 28 im Gesamtklassement. Der ebenfalls starke Bernhard Engelmann schied auf der letzten SP aus.

Bis zur nächsten Veranstaltung am 8./9. April 2016, der Lavanttal-Rallye, wird "Car Chief" Jakub Strach den Röhr/Wittmann-Porsche 911 3.0 wieder bestens vorbereiten.

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