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ORM: Schneebergland-Rallye

Grössings verflixtes siebentes Jahr

Die Schneebergland-Rallye hatte es in sich: Affenhitze und Rillen hielten die Teilnehmer auf Trab und Hausherrn Grössing in Schach.

Fotos: Daniel Fessl

"Auf der SP 4 spürte ich gleich nach dem Start ein Knacken an der Hinterachse. Zuerst glaubte ich an einen Reifenschaden, denn das Heck war in der Sekunde locker. Nachdem aber das Auto zumindest noch in der Spur blieb, war schnell klar, es ist der Stabilisator. Vor allem bergab ein Eiertanz – damit war die Rallye kaputt", erzählt Grössing.

Raimund Baumschlager konnte trotzdem noch deutlich distanziert werden; Hermann Neubauer riskierte auf dieser Prüfung jedoch alles und fuhr einen uneinholbaren Vorsprung heraus. Auch eine furiose Bestzeit auf der abschließenden Powerstage sollte nicht mehr zum Sieg reichen. Am Ende fehlten acht Sekunden auf den ersten Platz.

Grössing: "Technische Gebrechen treten einfach auf, wenn das Fahrzeug am Limit bewegt wird – vor allem auf Schotter." Genau dieser sorgte für Ungemach: Die SP 7 musste aufgrund der tiefen Spurrillen abgesagt werden. Die Rettungsfahrzeuge konnten die Strecke teilweise nicht passieren, also wurde aus Gründen der Sicherheit die Prüfung nicht befahren.

"Das wurmt mich besonders, da ich dadurch die Rallye verloren habe. Andererseits bin ich in die Organisation eingebunden und mitverantwortlich für diesen Umstand. Im nächsten Jahr wird die Prüfung sicher gefahren – aber nur noch einmal. Die Strecke verträgt das gut, jedoch keinen zweiten Umlauf – und schon gar keinen dritten. Ich werde mich persönlich darum umschauen, dass wir mit unserem kongenialen Partner, der Forstverwaltung des Stiftes Klosterneuburg, wieder eine Prüfung im legendären Bieglhof bekommen. Dann haben wir das Problem wieder im Griff und müssen keine Strecke über Gebühr beanspruchen", so Grössing.

Insgesamt war die heurige Ausgabe der Schneebergland-Rallye wohl turbulent, jedoch vom Schwierigkeitsgrad her die zweifellos anspruchsvollste Veranstaltung im Kalender. Die Fortsetzung folgt 2017.

Bericht Lieb Bericht Lieb Bericht Tomaschek Bericht Tomaschek

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