RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Schneebergland-Rallye

Handler: Glanz und Fluch von 2015

Teamchef Alois Handler und Co-Pilot Andreas Scherz treten bei der härtesten Schotterrallye im deutschsprachigen Raum als Solisten an.

Foto: Joyce Schneider

Mit der Schneebergland-Rallye endet die erste Hälfte der österreichischen Rallyemeisterschaft. Da die Aussichten in der 2WD-Meisterschaft in diesem Jahr eher gering sind, kann sich das Team für den Rest des Jahrs ganz auf die individuellen Veranstaltungen konzentrieren. Gerade bei der Schneebergland-Rallye gibt es ja einen besonderen Erfolg zu verteidigen: Im vergangenen Jahr belegte man in einem brutalen Ausscheidungsrennen, in dem die Haltbarkeit des Autos und das Glück eine deutlich größere Rolle gespielt haben als das individuelle Fahrkönnen, einen unerwarteten zweiten Platz in der 2WD-Wertung.

Handler: "Nicht allzu lange vorher hätte ich mir nie vorstellen können, Schotterrallyes einmal zu lieben. Spätestens nach dieser Veranstaltung war's aber so weit. Deshalb freue ich mich schon ganz besonders. Taktik spielt hier eine große Rolle, mehr als jugendlicher Uberschwang."

Beeinträchtigt wird Handler jedoch von einem kleinen Handicap, das er sich zu Hause zugezogen hat: eine gebrochene Zehe am linken Fuß.

"Natürlich ist das unangenehm, aber glücklicherweise am linken Fuß. Gas geben kann ich problemlos, den Rest schaffe ich schon. Das Vorjahrsergebnis zu wiederholen wäre natürlich ein Traum, aber das wird naturgemäß sehr schwer. Wir fahren einmal los und schauen, was am Ende dann herauskommt. Die Ausfallquote wird sicher höher sein als bei den bisherigen drei Asphaltrallyes", so Handler.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Schneebergland-Rallye

Weitere Artikel:

"Ouninpohja" gilt als Herzstück der Rallye Finnland: 2026 verschwindet die Kultprüfung aus dem Streckenplan - trotz gefeiertem Comeback nur zwei Jahre zuvor

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau ZM Racing

Starker Testeinsatz von ZM-Racing

Auf der Nennliste findet man insgesamt fünf Mannschaften die starten werden. Max und Christoph Zellhofer, Klemens Haingartner, Peter Hopf u. Markus Wurz

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.