RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Auch Vorjahreszweiter Rongits dabei

Das Nennergebnis im Waldviertel erhält noch Zuwachs: Der Vorjahreszweite Attila Rongits (HUN) erhöht das Ausländerkontingent auf 40.

Foto: Harald Illmer

Im letzten Jahr machte Helmut Schöpf noch eine Sinnkrise durch, gab sogar zu Protokoll: "Bei nur 48 Startern fragt man sich natürlich, warum man sich das Ganze eigentlich antut." Nun kommt der Organisationschef der Waldviertel-Rallye aus der guten Laune nicht mehr heraus, steht vor dem Lohn seines Durchhaltevermögens und seiner Arbeit. Mit 89 Teams hat sich das Starterfeld für das heurige Saisonfinale am 18./19. November in St. Pölten und Grafenegg gegenüber 2015 praktisch verdoppelt. "Mit den zusätzlichen 19 Mannschaften, die sich für den erstmals im Rahmen der Rallyeshow im VAZ St. Pölten und abseits der Rallye zu fahrenden Wettbewerb um den 'Racemaster Austria' angemeldet haben, kommen wir sogar auf über 100 Starter", stellt Schöpf stolz fest.

Maßgeblichen Anteil an dem beeindruckenden Nennergebnis mit gleich zwölf R5-Boliden haben freilich die vielen Teams aus dem Ausland, die vorwiegend deshalb zur Waldviertel-Rallye kommen, weil diese heuer unter anderem das Finale der FIA European Rally Trophy darstellt. Mit Jan Černý (CZE; Škoda Fabia R5) und Dávid Botka (HUN; Citroën DS3 R5) finden sich immerhin zwei Fahrer im Feld, die im Rahmen der Rallye-EM Titel in den Klassen "ERC 2WD" bzw. "ERC-2" holen konnten. Besonders dem Russen Nikolay Gryazin traut etwa Topfavorit Raimund Baumschlager einiges zu. "Das ist ein ganz schneller Mann, der mir schon oft aufgefallen ist. Ich bin überzeugt: Wenn er durchkommt, ist er vorne dabei", sagt der 13fache österreichische Staatsmeister über den erst 20jährigen Škoda-Fabia-R5-Piloten.

Im letzten Moment ist das überaus starke Ausländerkontingent sogar noch angewachsen. "Durch ein Internetproblem ist die Nennung von Attila Rongits untergegangen", erklärt Helmut Schöpf die erfreuliche Erweiterung auf nunmehr 40 internationale (gegenüber 49 nationalen) Teams. Der schnelle Ungar sitzt zwar in keinem R5, sondern in einem Mitsubishi Evo IX, aber mit diesem hat er schon öfters – so auch im letzten Jahr – eine außergewöhnliche Kämpfermentalität bewiesen. "Besonders Schotter ist sein Metier", freut sich Schöpf; der Waldviertler Schotter offensichtlich sogar explizit: Platz zwei im Vorjahr möge dafür als Beweis dienen.

Download der Nennliste: [docx, 57 KB]

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ARC, Herbstrallye: Bericht

Die Herbstrallye 2026 schreibt Geschichte!

Mit dem spannenden Showdown auf der letzten Prüfung, dem ersten Sieg von Raimund Baumschlager seit 2017 schreibt die Herbstrallye 2026 Geschichte. Doch auch der zunächst verloren scheinende ARC-Sieg von Rene Kiehtreiber, seine Aufholjagd boten Rallyesport vom Feinsten. Und: Gerolf Schuller jubelt als neuer ARC-Clubmeister.

Finale am Dreiländereck

Finale am Dreiländereck

In seiner jüngsten motorline-Kolumne berichtet der frühere ORF-Reporter Peter Klein von seinem Ausflug zur Herbstrallye.

ARC, Herbstrallye: Bericht Friedl

„Wie in alten Zeiten“

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 – Motorclub Leobersdorf haben mit dem AUTOFUN Ford Fiesta Proto die Rallye mit Erinnerungen aus der Vergangenheit zum Spaßfaktor werden lassen.

Raimund Baumschlager gewinnt eine bis zur letzten Sonderprüfung höchst spannende Herbstrallye 2026 vor dem Tschechen Jan Cerny und Christoph Zellhofer. Gerolf Schuller ist ARC-Clubmeister 2026.

Dieses Land könnte übernehmen

Rallye Dakar 2027 nicht in Saudi-Arabien

Die Rallye Dakar 2027 findet nicht wie geplant in Saudi-Arabien statt - Wegen der Sicherheitslage muss ein neuer Austragungsort her - Marokko gilt als Favorit