RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Waldviertel-Rallye

Hauchdünne Führung für den Hausherrn

Nach zwei Sonderprüfungen liegt Lokalmatador Christian Schuberth-Mrlik vorne, die Superstage in St. Pölten holte sich der Tscheche Jan Cerny - Acht R5-Boliden unter den ersten Zehn.

Fotos: Harald Illmer

Die Waldviertel-Rallye 2016 ist eröffnet. Und gleich vom Start weg, der pünktlich um 13 Uhr in St. Pölten erfolgte, zeichnet sich jene Spannung ab, die anlässlich der hochkarätig besetzten Nennliste zu erwarten war. Die R5-Boliden, von denen gleich 12 Stück in St. Pölten/Grafenegg vertreten sind, geben den Ton an. Nach bislang zwei Sonderprüfungen finden sich auf den ersten acht Positionen durchwegs Piloten mit so einem Renngerät.

Den besten Start erwischte hierbei Christian Schuberth-Mrlik im Skoda Fabia R5. Der Waldviertel-Sieger des Jahres 2014 liegt zur Halbzeit des ersten Tages allerdings nur eine einzige Sekunde vor dem Tschechen Jan Cerny (Skoda Fabia R5) und 3,5 Sekunden vor David Botka aus Ungarn (Citroen DS3 R5).

Während Mrlik die erste Sonderprüfung 1 St. Pölten für sich entscheiden konnte, war Cerny auf der knallvoll besuchten Super Stage im VAZ St. Pölten, die ja auch live im ORF Sport+ übertragen wurde, der Schnellste. Mit 10 Sekunden Rückstand auf die Spitze findet sich Topfavorit Raimund Baumschlager momentan nur auf Platz fünf wieder. „Ich bin’s ein bissel zu vorsichtig angegangen. Aber die Konkurrenz ist enorm stark. Ich schau mir das heute noch genauer an, bin überzeugt, dass sich die Rallye sowieso erst morgen entscheidet.“ Heute stehen noch zwei Prüfungen auf dem Programm.

Waldviertel-Rallye 2016, Zwischenstand nach 2 von 12 Sonderprüfungen:

1. Christian Schuberth-Mrlik/Jasmin Noll AUT/D Skoda Fabia R5 10:59,6 Min
2. David Botka/Peter Szeles UNG/UNG Citroen DS3 R5 +1,0 Sek
3. Jan Cerny/Petr Cernohorsky TCH/TCH Skoda Fabia R5 +3,5 Sek
4. Nikolay Gryazin/Yaroslav Fedorov LET/RUS Skoda Fabia R5 +6,7 Sek
5. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner AUT/AUT Skoda Fabia R5 +10,9 Sek
6. Niki Mayr-Melnhof/Leopold Welsersheimb AUT/AUT Ford Fiesta R5 +11,7 Sek
7. Rashid Alketbi/Giovanni Bernacchini ARE/POL Ford Fiesta R5 +20,0 Sek
8. Joszef Trencseny/Gabor Verba UNG/UNG Ford Fiesta R5 +26,8 Sek
8. Pal Lovasz/Tamas Kürti UNG/UNG Mitsubishi Evo IX +32,4 Sek
10. Attila Rongits/Laszlo Hannus UNG/UNG Mitsubishi Evo IX +37,2 Sek

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Waldviertel-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

ARC & Motorline Kooperation 2026

ARC & Motorline-Kooperation auch 2026

Auch 2026 wird die Medienkooperation mit Motorline.cc fortgesetzt - wieder ein Plus für die Club & Teampräsenz der Austrian Rallye Challenge

Lavanttal Rallye: Wetter, Zeitplan & Radio

Weite Sprünge bei trüben Tagen und kalten Nächten

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX bietet den Piloten und den Fans mit zwei neuen Prüfungen Action pur / Das Wetter in Wolfsberg wird sonnenlos, aber ziemlich sicher trocken.

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Gschwandner

Easy Drivers No Roadrunning Projekt bei der Lavanttal Rallye

ARC-Obmann Georg Gschwandner startet erstmals seit 2019 wieder im Bewerb einer Rallye - den Auftritt im Volvo Kombi nützt er auch für die Bewerbung des Verkehrssicherheitsprojekts "No Roadrunning".

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.