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ORM: Waldviertel-Rallye Christoph Lieb Waldviertel Rallye 2016

Premiere für Lieb im Waldviertel

Nach dem ersten Auftritt im Opel Adam R2 können Christoph Lieb und Cathi Schmidt äußerst zufrieden auf das Saisonfinale zurückblicken.

Fotos: Daniel Fessl

Der 19-jährige Steirer Christoph Lieb freut sich nach einer durchwachsenen Saison über den erfolgreichen Abschluss bei der selektiven Waldviertel Rallye. Bei Schlamm, Regen und Nebel bewahrte das Duo den Durchblick und brachte das neue Fahrzeug ohne Kratzer über die 12 Sonderprüfungen.

Lieb: „Die ersten Rennkilometer am Freitag haben gleich einmal richtig Spaß gemacht. Der Umstieg auf den Opel Adam R2 hat überhaupt keine Probleme bereitet und auch die Zeiten haben von Anfang an gepasst. Die beiden Show-Sonderprüfungen im VAZ St. Pölten vor großem Publikum waren ein besonderes Highlight für uns.“

Die Junioren ÖM war bei der Waldviertel Rallye mit 11 Teilnehmern sehr gut besetzt. Neben zahlreichen österreichischen Protagonisten nahmen dieses Mal auch Teams aus Tschechien und Ungarn sowie mit Tamara Molinaro eine schnelle Dame aus Italien – ebenfalls in einem Opel Adam R2 – an der Zeitenjagd teil.

Die Tatsache, dass nur 7 der 11 gestarteten Teams die Zielrampe sahen, unterstreicht nochmals, wie herausfordernd die Bedingungen rund um Grafenegg am Samstag waren.

Im dichten Nebel waren ein guter Schrieb und Vertrauen zur Ansage gefragt: „Die Zusammenarbeit mit Cathi Schmidt war wie immer reibungslos. Wir haben ruhig und ohne Hoppalas Kilometer für Kilometer runtergespult und im Laufe der Rallye immer mehr über den Adam gelernt. Die Mechaniker haben das Auto in den Services perfekt vorbereitet und es gab kein einziges technisches Problem im Laufe des Wochenendes.“

Mit dem 5. Rang in der Junioren ÖM und dem 6. Rang in der 2WD-Meisterschaft konnte der Eggersdorfer zahlreiche erfahrenere Fahrer und stärkere Autos hinter sich lassen.

Der Youngster blickt nach der Zieldurchfahrt bereits auf die nächste Saison: „Wenn man einmal in einem richtigen Rennauto gesessen ist, möchte man eigentlich nicht mehr zurücksteigen. Das Schalten mit dem sequentiellen Getriebe, das unerschütterliche Fahrwerk und der Grip auf dem rutschigen Schotter sind einfach unglaublich. Jetzt arbeite ich gemeinsam mit meinem Team daran, das notwendige Budget für das nächste Jahr aufzustellen und in der Saison 2017 mit einem spektakulären Auto an den Start zu gehen.“

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