RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

Kalteis/Kuntner müssen Start absagen

Ein Budget-Engpass, sowie berufliche Verpflichtungen zwingen das Team Rallye ABST mit Kalteis/Kuntner zur Startabsage beim zweiten ORM-Lauf im Lavanttal.

Fotos: BMP Motorsportfotos

Zwei Jahre lang hat es das Team Rallye ABST geschafft bei allen Rallyes der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft am Start zu stehen. Jeder aktive Rallyepilot weiß, welcher persönliche Einsatz notwendig ist um einen solchen Spagat, sowohl zeitlich als auch finanziell, hinzubekommen. Dass die Finanzierung einer vollen Meisterschaftsteilnahme ohne externe Unterstützung als normaler Dienstnehmer längst nicht mehr zu stemmen ist, ist kein Geheimnis mehr.

Da das Team Rallye ABST über ein eigenes Rallyefahrzeug verfügt und auch die technische Betreuung von Martin Kalteis und seinem Team selbst übernommen wird, fallen glücklicherweise keine Miet- und Servicegebühren an, was wiederum die Kosten drastisch senkt. Nur so ist es dem Team möglich mit minimalstem Budget der Österreichischen Rallye Spitze immer wieder das Leben schwer zu machen.

Neue Partner für den Motorsport zu begeistern wird jedoch immer schwieriger, so scheint es. Zwei langjähre Sponsoren, denen das Team äußerst dankbar für die mehrjährige Unterstützung ist, haben mit Ende 2016 ihr Betätigungsfeld gewechselt. Zwar versuchte man schon seit längerem Ersatz für das entstandene Loch zu finden, doch blieb die Suche bis jetzt ohne Erfolg. Durch diese Umstände sieht sich das Team Rallye ABST nicht in der Lange an allen Meisterschaftsläufen teilzunehmen.

Die erste Rallye verlief zwar sehr vielversprechend und man wäre gerne als Führender in der Klasse C1 ins Lavanttal gereist, doch stellen der budgetäre Engpass und die kurze Vorbereitungszeit zwischen Rebenland und Lavanttal Rallye eine kaum überwindbare Hürde dar. Hinzu kommt eine einwöchige Weiterbildung, welche die Vorbereitungszeit praktisch auf null reduzierte. Somit blieb nichts anders übrig als den Start bei der Lavanttal Rallye abzusagen. Martin Kalteis bedauert dies besonders für die neuen Veranstalter sehr und wünscht ihnen und allen Piloten eine unfallfreie und actiongeladene Veranstaltung.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Toyota-Pilot Oliver Solberg hat seine Führung bei der WRC Rallye Monte-Carlo 2026 verteidigt, obwohl er am Freitagvormittag einen schleichenden Plattfuß hatte. Keferböck/Minor führen weiter bei den Masters.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert