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ORM: Jännerrallye 2018

Jännerrallye unter erfahrener Leitung

Peter Müller, als Copilot von Manfred Stohl Rallye-Weltmeister des Jahres 2000, führt beim Staatsmeisterschaftsauftakt 2018 in Freistadt Regie.

Foto: Bernd Meindl

Nun ist es auch von der Austrian Motorsport Federation abgesegnet und somit offiziell. Nach der abschließenden AMF-Sitzung am vergangenen Dienstag steht fest, was eigentlich schon vorher festgestanden ist...

Nach 2015 wird der Auftakt zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft im kommenden Jahr 2018 wieder im Mühlviertel stattfinden. Die 33. Internationale Jännerrallye steht vom 4. bis 6. Jänner bereit, um den besten Piloten des Landes nach zweijähriger Pause eine ihrer hochbeliebten Spielwiesen zurückzugeben.

Die Regie bei der vom neu aufgestellten RC Mühlviertel organisierten Jännerrallye rund um Freistadt wird ein erfahrener Mann führen. Peter Müller, nicht nur bekannt als Top-Copilot, sondern auch als Rallye-Weltmeister (2000 mit Manfred Stohl) zieht als Rallyeleiter die Fäden und wird dabei von den zwei Stellvertretern Johann Bauer und Mario Klepatsch fachmännisch unterstützt. Als Sicherheitschef wird Michael Strassegger fungieren.

Der Nennschluss für die Jännerrallye ist am 20. Dezember. Über die sportlichen Belange gibt RC-Mühlviertel-Obmann Robert Zitta im Rahmen einer Pressekonferenz am 27. Dezember Auskunft. Genauer Ort und Uhrzeit dafür werden noch gesondert bekannt gegeben.

Insgesamt stehen heuer sieben Rallye-Staatsmeisterschaftsläufe im offiziellen Motorsportkalender der AMF. Neu ist nicht nur der Auftakt in Freistadt, sondern auch das Finale. Dieses wird der NÖ Rallye Sprint bilden, der Ende September im Raum Melk/ St. Pölten gefahren wird. Nicht mehr im Programm finden sich die Rallye Liezen sowie die Rallye Waldviertel, für die für 2018 keine Nennungen abgegeben wurden.

Weil die Staatsmeisterschaft 2018 mehr als sechs Läufe umfasst, wird es wie im Reglement festgehalten ein Streichresultat geben. Auch die Powerstage-Punkte, um die es zuletzt Diskussionen gegeben hat, werden beibehalten. So werden an die ersten Drei der Powerstage 3, 2 bzw. 1 Punkt(e) vergeben. Dies gilt für die Kategorien ORM, ORM-2WD und Historische Staatsmeisterschaft.

Neu ist, dass alle zu einer Rallye zugelassenen Autos auch zur Staatsmeisterschaft gezählt werden, das heißt, dass jeder Pilot, egal in welcher Klasse oder Kategorie er startet, zusätzlich zum Titel in seiner Leistungsklasse auch den österreichischen Staatsmeistertitel holen könnte. . . . Punkte – auch das ist neu – werden in der nächsten Saison nicht nur an die ersten 10, sondern an die ersten 15 Teams vergeben.

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