RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Jännerrallye 2018

Vorsichtig positive Jännerrallye-Bilanz

Umgestaltung der Führungsmannschaft durch Wechsel im Vorstand; Details wurden den Mitgliedern bei einem Klubabend bekannt gegeben.

Bildquelle: RC Mühlviertel

Knapp vier Wochen sind seit Austragung der 33. Int. Jännerrallye mit Start und Ziel in Freistadt vergangen. Der Rallyeclub Mühlviertel nützte diese Zeit, um die Rallye auf den wirtschaftlichen Prüfstand zu stellen, und konnte nach Einrechnung aller bisher vorliegenden Forderungen und fixen Ausgaben einen vorsichtig positiven Abschluss der heurigen Veranstaltung bekannt geben. Diese Aspekte wurden den knapp 400 Mitgliedern des Rallyeclub Mühlviertel bei einem Klubabend mitgeteilt.

Bestätigt wurde diese Bilanz auch durch die Wahrnehmung in den Medien, der Aktiven und der Teams, der eigenen Funktionärsmannschaft sowie der zahlreichen Fans entlang der Sonderprüfungen und in der Messehalle in Freistadt. Mitverantwortlich für diese erfreuliche Bilanz waren die geschätzten 80.000 Zuschauer, die mit dem Kauf des Rallyepasses bzw. der Tagestickets unbedingt notwendige Einnahmen brachten, dazu die Unterstützung durch Sponsoren und zahlreicher kleinerer Förderer sowie natürlich auch die Rallyegemeinden.

Sehr wesentlich zum Erfolg beigetragen hat auch die Zusammenführung der Motorsportclubs Rallyeclub Perg, AMVC St. Georgen am Walde, ETC Treffling, MSC Strich, MSC Schenkenfelden, MSC Kefermarkt, MSC Kronast und Radlclub Grünbach. Sie waren im Streckenaufbau, als Ordner und Helfer sowie beim Hallenaufbau unentgeltlich tätig. Damit konnte ein sonst unaufbringbarer finanzieller Mehraufwand vermieden werden. Sehr stark war auch das Eigenengagement des Veranstalterteams, das selbst tatkräftigst mitgearbeitet hat.

Diese Dauerbelastung hat auch Robert Zitta, den bisherigen Obmann des RC Mühlviertel, getroffen, der in Linz eine Kfz-Werkstätte zu führen hat. Er musste nach der Rallye deshalb aus beruflichen und organisatorischen Gründen seine Funktion zur Verfügung stellen, wird aber als sehr aktives Mitglied dem RC Mühlviertel weiterhin zur Verfügung stehen. Neuer Obmann ist sein bisheriger Stellvertreter Mario Klepatsch (Grünbach), dessen Obmann-Stv. wird Christian Birklbauer (Linz), Kassier ist Gerhard Haider (Gallneukirchen); Benjamin Puchner ist Schriftführer und Helmut Kocmann (beide aus Linz) Schriftführer-Stv. Dieses Team hat bereits die Arbeit aufgenommen, um sich für eine erneut erfolgreiche Austragung der Jännerrallye 2019 zu bemühen.

Dazu Klepatsch und Birklbauer: "Als wir mit der Neuaustragung der Jännerrallye 2018 begonnen haben, waren wir uns noch nicht im Klaren, auf was wir uns überhaupt einlassen, aaber wir haben den Sprung vom aktiven Rallyefahrer in eine Rallyeorganisation geschafft. Darauf können wir gemeinsam als Team recht stolz sein. Wir konnten in unserem ersten Jahr viele Erfahrungen sammeln, die wir zukünftig auch in die Organisation einbringen werden. Da sind natürlich auch Fehlerquellen gemeint, die automatisch bei einer erstmaligen Organisationsarbeit in der Praxis aufgetaucht sind. Mit Hilfe unserer ganzen Mannschaft sind wir aber für 2019 äußerst optimistisch."

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Jännerrallye 2018

Weitere Artikel:

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

WRC-Verkauf vor Abschluss

Neuer Promoter soll bald verkündet werden

Ein 25-Jahres-Deal für die WRC? Die FIA sucht einen langfristigen Partner statt kurzer Investment-Deals - Die Entscheidung steht nun unmittelbar bevor

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.