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ORM: Lavanttal-Rallye

Das Alter schützt vor Siegen nicht

Max Zellhofer gewann mit 53 Lenzen in einem Suzuki Swift S1600 mit Beifahrer Gerald Winter die 2WD-Wertung der 42. Lavanttal-Rallye.

Fotos: Daniel Fessl; Harald Illmer

Der zweifache frühere Rallyestaatsmeister Max Zellhofer (Gr. N 2004, 2WD 2012) hat mit seinem Kärntner Beifahrer Gerald Winter bei der diesjährigen Lavanttal-Rallye in einem Suzuki Swift S1600 eine exzellente Leistung geboten. In der Gesamtwertung belegten die beiden mit Rang neun einen Top-10-Platz und sicherten sich mit elf SP-Bestzeiten in der Klasse auch den Sieg in der 2WD-ÖM. Ganz nebenbei holten sie sich den ORC-Sieg in der Klasse 7.2.

Dementsprechend euphorisch fiel die Bilanz von Max Zellhofer im Lavanttal aus: "Ich habe vor der Rallye in unserer 2WD-Klasse mit einem Top-4-Platz gerechnet. Nun ist es ein Sieg geworden, was mich natürlich riesig freut. Sehr dazu beigetragen hat der Schrieb, den ich mit meinem Kärntner Beifahrer Gerald Winter vor der Rallye erstellt habe. Gerry stammt aus dieser Gegend und kennt jeden Stein auf den einzelnen Prüfungen. Dies hat mir schon sehr geholfen, wobei ich nicht verhehlen möchte, dass ich trotz meiner Jahre noch einen guten Grundspeed besitze und dazu auch noch viel Routine einbringen kann. Diese Rallye hat mir richtig Spaß gemacht, und es war eine willkommene Abwechslung in meiner Eigenschaft als Teamchef von ZM Racing. Bei dieser Truppe möchte ich mich bedanken: Der Suzuki war bestens vorbereitet, und ich war während der ganzen Rallye ohne Probleme unterwegs."

Viele Fans haben dem 53jährigen Autohändler aus Amstetten zu seiner Leistung gratuliert und natürlich eingefordert, er möge sich doch wieder am Kampf um den Staatsmeistertitel beteiligen. Dazu Zellhofer: "Über die Glückwünsche habe ich mich natürlich gefreut, aber ich habe ein erfolgreiches Autohaus zu führen, dazu bin ich für den Suzuki Cup auf der Rundstrecke an fünf Wochenenden zuständig und bin auch noch Teamchef von ZM Racing, das heuer mit Hermann Neubauer in der ERC im Einsatz ist. Da bleibt eigentlich fast kein freies Wochenende übrig, also werde ich auf einen weiteren Start in der Meisterschaft wohl verzichten. Hier ist mit meinem Sohn Christoph der Name Zellhofer sowieso vertreten. Es war jedenfalls sehr interessant, sich mit der Jugend zu messen und dabei auch noch erfolgreich zu sein."

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