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ORM: Jännerrallye 2018

Mit hymnischen Klängen in den Saisonstart

Im Vorfeld der am Freitag beginnenden 33. Internationalen Jännerrallye wird schon ab Donnerstag in der Freistädter Messehalle ein feierliches Programm geboten. Auf Jännerrallye-Debütant Niki Mayr-Melnhof lauern viele ortskundige Jäger...

Foto: Harald Illmer

Wenn am morgigen Donnerstag in der Messehalle von Freistadt die österreichische Bundeshymne erklingt, dann ist das die endgültige Botschaft, dass die 33. Internationale Jännerrallye wieder lebt. Nach zwei Jahren Pause wird im Mühlviertel wieder um Staatsmeisterschaftspunkte gekämpft. Um Punkt 19 Uhr gibt die tolle Stimme der Linzer Musical-Größe Ariana Shirasi-Fard praktisch den musikalischen Startschuss zum ersten ORM-Lauf des Jahres 2018. Schon zuvor gibt es ab 16 Uhr u. a. mit der Fahrzeug-Segnung am Freistädter Stadtplatz oder der Ehrung der oö. Motorsport-Staatsmeister in der Messehalle ein tolles und feierliches Programm für die Fans.

Für die Organisatoren Robert Zitta und Mario Klepatsch endet damit der immense Vorbereitungsstress und beginnt gleichzeitig die Durchführungsbelastung, wobei Robert Zitta – als wäre die vorherrschende Hektik nicht genug – so ganz nebenbei mit seinem Subaru Impreza WRX auch noch am Renngeschehen teilnimmt. Auch Rallyeleiter Peter Müller hat sich mit seinen Stellvertretern Johann Bauer und Mario Klepatsch schon dementsprechend in Stellung gebracht. So richtig los geht es dann am Freitag um 7.05 Uhr mit dem Start in Freistadt.

Für die 61 Teams, die ihre Teilnahme an der Jännerrrallye 2018 bekundet haben, begannen gestern die Besichtigungsfahrten, die noch bis heute Abend um 18 Uhr erlaubt sind. Besonders genau werden dabei Niki Mayr-Melnhof und dessen Copilot Leopold Welsersheimb mitschreiben. Der Steirer im Ford Fiesta R5 gilt für viele nicht nur als Topfavorit für den Sieg beim Saisonstart, sondern auch überhaupt für den heurigen Meistertitel. In Freistadt freilich werden Mayr-Melnhof, der ein Jännerrrallye-Debütant ist, vor allem die einheimischen Asse das Leben schwer machen.

Martin Fischerlehner, der seit 2003 an jeder Jännerrallye teilnahm, und sich heuer einen Ford Fiesta R5 angemietet hat, bringt es auf den Punkt: „So ein Auto leistet man sich nicht, wenn man nicht den Sieg oder zumindest eine Spitzenplatzierung im Auge hat.“

Ins selbe Horn stößt Johannes Keferböck: „Es ist ein absolutes Erlebnis, in einem Rennauto wie dem Ford Fiesta R5 zu sitzen. Ich weiß, was das Auto kann, und das stimmt mich für die Jännerrallye sehr optimistisch.“ Gerhard Aigner, der sogar schon WRC-Erfahrung hat, sowie Gerald Rigler sitzen ebenfalls in einem Ford Fiesta R5, und beide sind genauso für einen Podestplatz gut.

Genauso wie wohl auch der Windischgarstener Sebastian Kletzmayr. Der junge Oberösterreicher sitzt erstmals in einem Skoda Fabia R5. Doch dieser stammt aus der BRR-Schmiede von Rekordchampion Raimund Baumschlager. Nicht nur das, wird Kletzmayr während der Rallye auch von Baumschlager selber betreut und geht also mit den Tipps des vierfachen Jännerrallye-Siegers und 14-fachen Staatsmeisters ins Rennen.

Am Donnerstag ab 9 Uhr kann er erstmals versuchen, etwas davon umzusetzen. Da beginnt für die Piloten in Oberrauchenödt- Mitterbach der Shakedown, also der letzte Test vor dem Ernstfall.

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