RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Wechselland-Rallye Raimund Baumschlager

Antriebs-Defekt auf Verbindungsetappe

Ein Defekt auf der Verbindungsetappe zur elften SP der Wechselland Rallye beendete Raimund Baumschlagers ORM-Comeback vorzeitig.

Fotos: Harald Illmer

Ein Defekt auf der Verbindungsetappe zur elften von 16 Sonderprüfungen der Wechselland Rallye stoppte Raimund Baumschlagers Comeback in der Österreichischen Meisterschaft.

„Rund 300 Meter vor dem Start haben wir ein lautes Geräusch gehört. Ich dachte zuerst, ein Stein hat sich im Bremssystem verfangen. Leider war es ein Defekt am Antrieb, der ein Weiterfahren unmöglich machte“, schildert der Rekordstaatsmeister die Sekunden vor dem Ausfall.

Bis dahin lief die Rallye für den Skoda Fabia R5 Piloten nahezu perfekt. Mit Bestzeiten auf fünf Sonderprüfungen lag Baumschlager mit seinem Co Pilot Pirmin Winklhofer zum Zeitpunkt des Ausfalls nur 6,5 Sekunden hinter dem Führenden Niki Mayr Melnhof auf Rang zwei.

 Raimund Baumschlager 2018

„Wir sind immer besser ins Fahren gekommen, je länger die Rallye gedauert hat und waren wirklich flott unterwegs. Vor allem heute Samstag waren die Bedingungen mit Aquaplaning und viel Schmutz auf der Strecke wirklich schwierig. Trotzdem ist es mir gelungen, dem inneren Schweinehund, den ich seit dem Unfall im Rebenland als ständigen Begleiter dabei hatte, davonzufahren. Schade, dass der Defekt aufgetreten ist, denn das Duell mit Niki, der extrem stark gefahren ist, wäre sicher noch einmal interessant geworden“, resümiert Baumschlager trotz des Ausfalls durchaus zufrieden.

Die Probleme, die bei Baumschlagers erstem Antreten nach dem Unfall bei der Bohemia Rallye aufgetreten sind, scheinen nun Geschichte zu sein: „ Ich bin wieder viel stärker geworden, Sicherheit und Vertrauen sind zurück gekommen“. Und auch der Zuspruch der Fans tat dem Routinier sichtlich gut: „Es haben sich so viele Menschen mit uns gefreut, dass wir wieder am Start waren. Das hat mir extrem viel Motivation gegeben.“

Raimund Baumschlager wird auch bei der Niederösterreich Rallye am 28./29. September, dem letzten Lauf zur Österreichischen Meisterschaft, an den Start gehen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Wechselland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ARC, ET König Rallye: Vorschau Zellhofer

Christoph Zellhofer kommt mit viel Kampfgeist

Der Niederösterreicher braucht ORM2-Sieg um noch Titelchancen zu besitzen - Anna Maria Seidl ist voll motiviert, der SUZUKI SWIFT ZMX bestens vorbereitet

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.