RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Jännerrallye 2018

Auch Rigler Opfer der Pierbachkehren

Trotz perfekter Vorbereitung sollte es am ersten Tag der Jännerrallye nur ein kurzer Auftritt des Teams Rigler/Roßgatterer werden.

Foto: Lisa Maria Wansch

Das Team hatte sich top vorbereitet, im Shakedown eine super Leistung abgeliefert und ein gutes Setup gefunden, doch all das konnte Gerald Rigler und Martin Roßgatterer nicht vor den berüchtigten Pierbachkehren retten. Nur kurz bevor die beiden aus dem Service in Freistadt ausfuhren, wurden die Pierbachkehren noch von mehreren Seiten als eisfrei gemeldet. Als man dann in die Prüfung startete, hatte man sehr guten Grip, alles funktionierte so wie es sein sollte.

Als Rigler jedoch in einer leichten Linkskurve in Richtung der Kehren anbremste, musste er mit Entsetzen feststellen, dass sich doch noch Eis gebildet hatte – aber da war es schon zu spät! Der R5 schlitterte vor den zahlreich erschienen Rallyefans von der Strecke und bediente sich dort der Karosseriebremse. Dabei wurde der Kühler beschädigt, und man musste den Boliden kurz darauf abstellen. So wie Rigler/Roßgatterer erging es leider auch zahlreichen anderen Teams inklusive Vorausautos, die nicht mit diesen Bedingungen gerechnet hatten. Insgesamt sahen ca. zehn Prozent der Gestarteten das Ziel dieser ersten Sonderprüfung nicht.

Nach dem frühen Aus am ersten Tag entschlossen sich Gerald Rigler und Martin Roßgatterer – alleine der Fans wegen – auch am Samstag zu starten. Das Ergebnis war dabei sekundär, denn aufgrund der Zeitstrafe für den Restart bzw. Ausfall vom Vortag agierten die Piloten nur mehr "just for fun", da kein ansprechendes Ergebnis mehr möglich war. Verständlicherweise riskierte man nicht mehr die letzte Rille, dennoch holte man auf SP 12 eine Bestzeit, auf SP 15 eine zweit- und auf SP 16 eine drittbeste Gesamtzeit.

Die absolvierten Jännerrallye-Kilometer wird dem Rigler Racing Team bei seinem nächsten großen Vorhaben fraglos dienlich sein, denn Ende Jänner geht es in den hohen Norden nach Finnland, genauer gesagt nach Lappland zur Arctic Rally, wo sich Gerald Rigler und Martin Roßgatterer auf ein "Winter Wonderland" freuen.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Jännerrallye 2018

Weitere Artikel:

Rallye Weiz: Bericht TEC7 ORM3

Neulinger verteidigt souverän Titel!

Nach der Rallye Weiz heißt der alte und neue Staatsmeister der TEC7 ORM3 und RP-TOOLS Junioren-ÖM Marcel Neulinger – der erstmals für Lancia den Titel holt. Für Familie Neulinger gab es mit Rang zwei für Bruder Nico auch erstmals einen Doppelsieg zu feiern.

WRC Rallye Estland: Nach Tag 2 (SP16)

Pajari hat ersten WRC-Sieg in greifbarer Nähe

Toyota-Pilot Sami Pajari brennt bei der Rallye Estland ein Schotter-Feuerwerk ab und dominiert den Samstag, dahinter tobt ein packender Hyundai-Thriller um Platz drei. Keferböck/Minor liegen im WRC Masters Cup in Führung.

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.