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ORM: Wechselland-Rallye

Keine Überraschungen am Vormittag

Nach der elften Sonderprüfung bleibt bei der Wechselland-Rallye alles beim Alten: Hermann Neubauer dominiert das Gesamtklassement; Luca Waldherr die 2WD.

Fotos: Harald Illmer

Mit dem angekündigten Regen und damit verbundenen rutschigen Verhältnissen wurden die Teams der 24. OBM Wechselland Rallye im Raum Pinggau am heutigen zweiten Tag begrüßt. Für den Gesamtführenden Hermann Neubauer (Ford Fiesta R5) lief es deshalb nicht ganz rund und er musste die Sonderprüfung 9 in St. Lorenzen seinem ersten Verfolger Julian Wagner (Skoda Fabia R5) überlassen, der den 9,57 Kilometer langen Abschnitt um 6,2 Sekunden schneller als der achtfache SP-Sieger vom Freitag absolvierte.

„Wir haben leider keine optimale Reifenwahl getroffen. Ich habe noch selten so einen glatten Untergrund erlebt, deshalb habe ich null Risiko genommen“, erklärte Neubauer, der aber mit zwei weiteren Bestmarken auf den nächsten Prüfungen in Mönichwald und St. Lorenzen II die Rangordnung gleich wieder herstellte. Bester Steirer ist nach wie vor der Grazer Günther Knobloch (Skoda Fabia R5) auf Platz drei.

Mittlerweile sind 11 der insgesamt 17 Wertungsabschnitte der Wechselland Rallye gefahren, und gegenüber dem gestrigen Gesamtergebnis hat sich nur eine kleine Änderung ergeben. Der Kärntner Andreas Schart (Mitsubishi Evo IX) ist ebenso nicht mehr in der Wertung wie der Weizer Stefan Fritz. Schart wurde gleich heute in der Früh das Opfer der extremen Glätte und flog von der Strecke, und der Skoda Fabia S2000 von Fritz war nach einem Ausfall der Servolenkung unfahrbar.

Auch in der 2WD-Staatsmeisterschaft ist alles beim alten. Staatsmeister Luca Waldherr (Ford Fiesta MK8 R2T) hat seinen Vorsprung auf den Burgenländer Andreas Kainer. (Opel Corsa OPC) auf mittlerweile 3,33 Minuten ausgebaut.

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