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ÖRM: Jännerrallye 2020

Jännerrallye wieder unter erfahrener Aufsicht

Rallye-Weltmeister Peter Müller und der Deutsche Johann Bauer führen zum dritten Mal in Serie beim Staatsmeisterschaftsauftakt als Rennleiter Regie.

Fotos: Harald Illmer

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Neben dem bevorstehenden Jahreswechsel steht aus motorsportlicher Sicht betrachtet die 35. Internationale Jännerrallye vor der Tür. Rund um den Austragungsort Freistadt und das Headquarter in der dortigen Messehalle beginnt es bereits zu pulsieren. Und auch beim Rallyeleiter steigt der Adrenalinspiegel. „Es ist zwar noch einiges an Arbeit zu erledigen, aber wir sind voll auf Kurs und es läuft alles bestens“, sagt der niederösterreichische Top-Beifahrer Peter Müller.

Der Gruppe-N-Weltmeister des Jahres 2000 (mit Pilot Manfred Stohl) und sein bayrischer Kompagnon Johann Bauer wurden vom RC Mühlviertel neuerlich damit beauftragt, die Regie beim Saisonauftakt zu führen. OK-Chef Mario Klepatsch: „Das Duo hat schon in den letzten beiden Jahren die Jännerrallye problemlos und mit der nötigen Ruhe und Übersicht über die Runden gebracht. Also hat es keinen Grund gegeben, den beiden nicht wieder das Vertrauen auszusprechen.“

Auf der Sicherheitsposition wird diesmal ebenfalls ein deutsch-österreichisches Gespann für die nötige Umsicht sorgen. Marin Zurhoff aus der deutschen Rallye-Hochburg Pößneck in Thüringen obliegt in Freistadt die Rolle des Chef-Sicherheitsoffiziers, sein Stellvertreter kommt mit dem genauso erfahrenen Rallye-Routinier Gottfried Mannsberger aus Neunkirchen.

Die Jännerrallye umfasst drei Tage. Am Freitag, den 3. Jänner, gibt es für die Teams die Chance eines letzten Tests vor dem Ernstfall. Von 10 bis 15 Uhr steht in Obertraucheödt ein Shakedown auf dem Programm. An den Renntagen Samstag, 4., und Sonntag, 5. Jänner, warten auf 15 Sonderprüfungen 163,88 Wertungskilometer auf die Piloten.

Gewaltig ist die Jännerrallye 2020 auch bereits, was das Medieninteresse betrifft. Die Liste der Vertreter, die über das Spektakel berichten wollen, wächst unaufhörlich. Momentan liegt sie bei über 120 Journalisten bzw. Fotografen oder Filmteams aus Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Italien, der Slowakei und der Schweiz.

Insgesamt stehen 2020 wieder sieben Rallye-Staatsmeisterschaftsläufe im offiziellen Motorsportkalender der AMF. Weil die Staatsmeisterschaft mehr als sechs Läufe umfasst, wird es wie im Reglement festgehalten ein Streichresultat geben.

Auch die Powerstage-Punkte werden beibehalten. So werden an die ersten Drei der meist letzten Sonderprüfung einer Rallye 3, 2 bzw. 1 Zusatzpunkt(e) vergeben. Dies gilt für die Kategorien ORM, ORM-2WD, Österreichischer Rallye Cup, Rallye Cup 2000, Historische Staatsmeisterschaft und Historischer Rallye Cup.

Unverändert bleibt auch, dass alle zu einer Rallye zugelassenen Autos auch zur Staatsmeisterschaft gezählt werden, das heißt, dass jeder Pilot, egal in welcher Klasse oder Kategorie er startet, zusätzlich zum Titel in seiner Leistungsklasse auch den österreichischen Staatsmeistertitel holen kann. Punkte werden an die ersten 15 Teams vergeben.

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