RALLYE

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Pech nach glänzender Premiere

Die Premiere im Seat Ibiza Kitcar verlief nicht so wie geplant, für die kommende Saison ist man aber dennoch optimistisch.

Bei ihrer Premiere mit dem Seat Ibiza Kit-Car zeigten Markus Jaitz und Markus Hochleuthner trotz der katastrophalen Wetter- und Streckenbedingungen eine ausgezeichnete Leistung.

Nur vier Sonderprüfungen vor Ende der schwierigsten Rallye im Rahmen der österreichischen Meisterschaft seit vielen Jahren, lagen die beiden in ihrer Klasse auf Platz 4, nur 9,5 sec. hinter dem Drittplazierten und das unter insgesamt 17 Teams.

Dauerregen und Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt hatte die Schotterabschnitte völlig aufgeweicht und zeitweise war es schon schwierig genug, nicht irgendwo von der Strecke zu rutschen.

Aber auch die Asphalt-Abschnitte waren bald derartig schlammverschmiert, dass kontrolliertes Schnellfahren nur noch bedingt möglich war. Die Waldviertel-Rallye präsentierte sich wieder einmal als DIE Herausforderung für alle Rallyefahrer im In- und Ausland.

In der über 26 km langen 15. von 18 Sonderprüfungen rutschte Markus Jaitz dann wie so viele andere doch einmal in eine Wiese, wobei der Zeitverlust nur das eine Problem war. Irgendwo in der Wiese war offenbar ein größerer Stein herumgelegen, der von unten die Auspuffanlage samt Katalysator zerschlagen hatte.

Vom diesem Moment an hatte der Motor jedoch keine Leistung mehr, was gut 3 min. kostete. Im Service versuchte man verzweifelt, das Problem in den Griff zu bekommen und auch die Tatsache, dass die Auspuffgase ins Cockpit geströmt waren und sich Teile des Unterbodens kurz entzündet hatten.

Es war vergebliche Liebesmüh‘. Markus Jaitz fuhr zwar noch einmal los, sah aber nach wenigen Kilometern die Sinnlosigkeit seines Unterfangens ein.

„Es war halt Pech. Dass der Fahrer, auf den wir nur 9 sec. Rückstand hatten, in der allerletzten Prüfung auch noch ausgeschieden ist, tut schon weh, wir hätten einen Pokal holen können. Aber unser Haupt-Sponsor DEWALT war glücklicherweise sehr, sehr zufrieden mit unserer Leistung und wird uns auch in der nächsten Saison unterstützen.

Das Auto kommt jetzt zu René Vontsina, der auch die Mitsubishi von Manfred Stohl, also beispielsweise das Gruppe N-Sieger-Auto der Waldviertel-Rallye von Beppo Harrach, betreut, und wird dort für die Saison 2003 vorbereitet. Unser erster Einsatz wird dabei die OMV-Burgenland-Rallye Mitte März sein.“

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