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WRC: Argentinien-Rallye

Tänaks Problem bringt Neuville in Führung

Turbulenter Auftakt bei der Rallye Argentinien: Ott Tänak verliert durch einen Technikdefekt die Führung, Neuville nach acht Wertungsprüfungen in Front.

Thierry Neuville (Hyundai) führt die Rallye Argentinien, fünfter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2019, nach dem Freitag an. Der Belgier profitierte von einem technischen Problem am Toyota von Ott Tänak, durch das der Este bei der letzten Wertungsprüfung des Tages seine Führung verlor.

Nach acht von 18 Sonderprüfungen liegt Neuville 11,9 Sekunden vor Sebastien Ogier (Citroen), Tänak belegt mit einem Rückstand von 13,4 Sekunden Rang drei.

Die Bedingungen waren wie erwartet schwierig. Aufgrund von starken Regenfällen im Vorfeld der Rallye waren die Schotterstraßen sehr uneben und rutschig. Aufgrund der schwierigen Bedingungen war die dritte WP aus Sicherheitsgründen abgesagt worden. Kaum ein Fahrer kam ohne Probleme durch den Freitag.

Bei Tänak waren es aber nicht die Wetterbedingungen, sondern ein Technikdefekt, der ihn zurückwarf. Bei der achten SP verlor er kontinuierlich Zeit, nach einem Dreher kurz vor dem Ziel war seine Führung von mehr als zehn Sekunden dann dahin. "Die Antriebswelle ist kaputtgegangen", gab der enttäuschte Este zu Protokoll.

Es war das dramatische Ende eines zunächst großartigen Tages von Toyota. Zeitweilig langen alle drei Yaris WRC in Front, nachdem Jari-Matti Latvala zurückgefallen war, entwickelte sich ein Duell zwischen Tänak und Kris Meeke. Doch dann verlor Meeke erst bei WP 7 fast 20 Sekunden, danach fiel an seinem Auto der dritte Gang aus.

Bitter endete der Tag auch für Esapekka Lappi, der sich bei der letzten WP des Tages überschlug. Damit war die Fahrt für den Finnen beendet, Lappi und Beifahrer Janne Ferm blieben aber unverletzt. Nach dem Unfall gab es Verwirrung. Latvala wurde eine rote Flagge gezeigt, anderen Fahrer aber offensichtlich nicht.

Heute werden bei der Rallye Argentinien sieben Sonderprüfungen gefahren.

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