RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Sardinien-Rallye

Durchmarsch bringt Tänak auf Siegkurs

Ott Tänak gewann am Samstag alle sechs Sonderprüfungen, überholte dadurch Dani Sordo und steht vor seinem dritten Laufsieg in Folge.

Mit einer einer Machtdemonstration hat Ott Tänak (Toyota) am Samstag bei der Sardinien-Rallye in Italien, dem achten Lauf der Rallye-WM 2019, die Führung übernommen und Kurs auf seinen dritten Rallyesieg in Folge genommen. Mit 11,2 Sekunden Rückstand auf Dani Sordo (Hyundai) war der Este in den Tag gestartet. Nach Siegen auf allen sechs SP kehrte er am Abend mit 25,9 Sekunden Vorsprung auf den Spanier in die Servicezone zurück. Dritter ist Teemu Suninen (M-Sport, + 42,9 Sekunden).

Dahinter folgen nach 15 der 19 SP Elfyn Evans (M-Sport) und Andreas Mikkelsen (Hyundai), die ohne Probleme für die Top 3 am Sonntag aber nicht mehr in den Kampf ums Podium eingreifen werden können. Vorjahressieger Thierry Neuville (Hyundai) zeigte auch am Samstag eine enttäuschende Leistung, verlor auf den sechs SP über eineinhalb Minuten auf Tänak und liegt abgeschlagen auf Rang sechs.

Tänak dominierte die Etappe regelrecht: Beispielsweise war er auf der 28 Kilometer langen zwölften SP Monte Lerno I neun Sekunden schneller als der nächstbeste Rivale. "Hauptziel ist der Sieg, da spielen die SP-Bestzeiten keine Rolle. Es war ein guter Kampf, Dani hat viel Druck gemacht", zollte Tänak seinem Hauptgegner dennoch Anerkennung. Aus eigener Kraft wird ihn dieser am kurzen Schlusstag aber nicht mehr einholen können. Mit einem weiteren Sieg würde Tänak die WM-Führung übernehmen.

Unglücklich endete der Tag einmal mehr für Kris Meeke (Toyota), der auf der letzten SP des Tages einen Plattfuß wechseln musste und dadurch von Rang sechs hinter Esapekka Lappi (Citroën) sowie seinen Teamkollegen Jari-Matti Latvala auf Rang neun zurückfiel. Am Sonntag stehen zum Abschluss nur mehr vier Sonderprüfungen über lediglich 42 Kilometer auf dem Programm.

Zwischenstand nach 15 von 19 SP

 1. Tänak/Järveoja    Toyota Yaris WRC  1:27:57,6
2. Sordo/del Barrio Hyundai i20 WRC + 37,1
3. Suninen/Lehtinen Ford Fiesta WRC + 43,3
4. Evans/Martin Ford Fiesta WRC + 1:16,3
5. Mikkelsen/Jæger Hyundai i20 WRC + 1:24,3
6. Neuville/Gilsoul Hyundai i20 WRC + 1:45,9
7. Lappi/Ferm Citroën C3 WRC + 2:06,0
8. Latvala/Anttila Toyota Yaris WRC + 2:06,7
9. Meeke/Marshall Toyota Yaris WRC + 3:35,0
10. Østberg/Eriksen Citroën C3 R5 + 3:42,5

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Sardinien-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

TEC7 ORM Rallye BackStage: #2

TEC7 ORM-Podcast widmet sich den CopilotInnen

Die zweite Ausgabe von TEC7 ORM Rallye BackStage, dem offiziellen Podcast der Österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, widmet sich jenen mutigen Menschen, die auf der Beifahrerseite nicht nur aus dem „Gebetsbuch“ lesen…

Neue Bilder und Videos des Toyota-Prototyps für 2027 sind aufgetaucht - Das Auto sieht nun deutlich anders aus als beim vorherigen Test in Portugal

Simon Wagner @ Rally Sumava Klatovy

„Technikteufel“ schlug gleich zweimal zu

Vibrationen am Freitag, kaputter Kühler und Aufgabe am Samstag - Simon Wagner beim tschechischen Auftakt im Technikpech. Aber: Sieg auf der zweiten Etappe als Speed-Bestätigung.

Ob in ERC3 oder ERC4, im WRC Masters Cup, in der CZ-Meisterschaft, in der EHRC, im Mitropa oder Alpe Adria Cup - überall sind Teams aus Österreich ganz vorn dabei…

Achim Mörtl Kolumne: Rückblick Lavanttal

Achim Mörtl: "Lengauer schneller als er kann"

"Simon Wagner fährt so schnell wie er muss, Michael Lengauer fuhr schneller als er kann" - so lautet die Analyse unseres motorline.cc-Kolumnisten, Ex-Staatsmeister Achim Mörtl.