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Innenraum

Die eleganten, rahmenlosen Seitenscheiben fallen bereits beim ersten Kontakt mit dem Forester positiv auf. Das Entern des Subarus gelingt dank der erhabenen Sitzposition gänzlich ohne Mühen.

Klar gegliedert und mit wenigen Schaltern präsentiert sich das Armaturenbrett aufgeräumt und durchaus gefällig. Alle Elemente liegen dort, wo man sie intuitiv auch erwartet. Man fühlt sich einfach auf Anhieb zu Hause.

Lediglich bei der Materialauswahl hätte man sich im Zuge des Facelifts etwas mehr Mühe geben können: Die gefälligen silbernen Zierblenden um Radio und Klimabedienung können leider nicht durchgängig vom schnöden Hartplastiklook des eigentlichen Armaturenbretts ablenken.

Gänzlich ohne Tadel hingegen die Verarbeitung: Absolute Klapperfreiheit und exakte Spaltmaße zeugen von hoher Fertigungskunst im fernen Osten

Gut bestellt ist es auch um die Übersichtlichkeit: Dank der großzügigen Glasflächen und der hohen Sitzposition lässt sich der Forester selbst in engsten Parkhäusern gut manövrieren. Extra Erwähnung verdienen auch die Außenspiegel, die durch ihre Größe den toten Winkel nahezu komplett eliminieren.

Das Platzangebot ist vorne ebenso wie im Fond mehr als großzügig ausgefallen. Selbst lange Etappen sind mit fünf Insassen ohne klaustrophobische Zustände zu meistern. Die Frontsitze sind straff gepolstert, könnten jedoch etwas mehr Seitenhalt und Schenkelauflagefläche bieten.

Der topfebene Kofferraum lässt sich durch die weit aufschwingende Heckklappe problemlos beladen. Das Grundvolumen von 387 Litern kann bei Bedarf durch die 2:1 umlegbare Fondlehne auf bis zu 1592 Liter vergrößert werden. 490 Kilogramm Zuladung erlauben zudem den Transport schwerer Güter auch abseits befestigter Straßen.

Wie schon eingangs erwähnt, bringt der Subaru bereits ab Werk nahezu alle erdenklichen Ausstattungsdetails mit. Besonders schätzen gelernt haben wir während des Wintereinbruchs die getrennt beheizbaren Scheibenwischer-Auflageflächen. Sie sorgen für warme, eisfreie Wischer und damit für ungehinderte Sicht nach vorne.

Ist das Fehlen von Kopfairbags und Bremsassistenten gerade noch zu verschmerzen, so sollte bei einem großen Geländekombi heutzutage ESP zum Standard gehören. Im diesem Falle ist es leider weder für Geld noch für gute Worte zu bekommen. Bitte dringend nachbessern!

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