4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Innenraum

Die imposante Breite sorgt für mehr als ausreichende Ellbogenfreiheit, selbst für fünf Erwachsene. Auch ihre Beine müssen die Fondpassagiere nicht einziehen. Der Kofferraum des nunmehr ausschließlich als Fünftürer erhältlichen Freelander ist mit seinen 755-1670 Litern sehr groß geraten, obwohl er auf den ersten Blick flach wirkt.

Grund: Das vollwertige 235er-Reserverad ruht unter dem Ladeboden. Daher bleibt selbiger auch eben, wenn man die Fondbank umklappt. Thema Kofferraum-Erweiterung: Funktioniert alles rasch & easy, im üblichen Maßverhältnis von 2:1. Zweimal vorgeklappt, und man verfügt über einen ausgesprochen stattlichen Stauraum.

Seltsam: Die mittlere Fond-Kopfstütze kostet Aufpreis. Zwar nur 56 Euro, aber man fragt sich trotzdem, was das soll. Und: Die Ladekante ist selbst für einen Offroader hoch geraten. Zum (negativen) Ausgleich schwingt die Heckklappe nicht allzu weit auf.

Die massiven vorderen Teilledersitze verfügen über hochreichende Kopfstützen, bieten guten Seitenhalt und wirken ausgesprochen robust. Lediglich die Sitzflächen könnten etwas länger sein.

Das Cockpit ist absolut Land Rover-typisch. Übersichtlich und robust, dabei trotzdem nicht unelegant. Über feines Holzdekor verfügt jedoch nur die Topversion HSE. Den immer mehr in Mode kommenden Startknopf muss man einmal mehr anprangern. Was bringt es gegenüber dem drehbaren Zündschlüssel, wenn man zuerst ein Plastik-Ding im Armaturenbrett versenkt und danach einen Startknopf drückt?

Höchstens einen Anflug von Freude für verspielte Seelen. Ebenfalls ein Kritikpunkt: Hupen kann man nur via Drücken zweier schmaler – immerhin fein verchromter – Metallstreifen links und rechts am Lenkrad.

Gelungen: Die Übersichtlichkeit der kantigen Karosserie nach allen Richtungen und die zahlreichen, praktischen Ablagen. Fürs Einparken ist es dennoch günstig, dass es ab dem SE eine Einparkhilfe vorne und hinten serienmäßig gibt. Ist doch die Motorhaube so hoch positioniert, dass man die meisten Fahrzeuge (außer LKW, Vans und Offroader) nicht richtig sieht.

Land Rover pur: Die Türen reichen bis über die Schweller nach unten. Selbst bei einem völlig verdreckten Auto läuft man daher keinerlei Gefahr, sich beim Ein- oder Aussteigen die Hosenbeine schmutzig zu machen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Land Rover Freelander II 2,2 TD4 - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

150.000 Euro nur für den Umbau

Das ist der delta4x4 Rolls Royce Cullinan

Ein Rolls-Royce parkt fast immer in der Garage oder steht an der Pforte eines Palast-Hotels parat. Doch geht es auch ganz anders, wie die Off Road-Experten von delta4x4 demonstrieren.

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.