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Detroit Auto Show 2008

SUV-Studie: Ford Explorer America

Supertanker auf Diät: Ganz auf die schweren SUV verzichten will Amerika nicht, also wird kräftig an Schlankheitskuren getüftelt.

Ford hat heuer für Jeden etwas auf der Detroit Auto Show zu sehen. Einerseits ist da die Neuauflage der F-Series, des riesigen Pick-Up, der das meistverkaufte Auto der USA ist; andererseits zeigt sich schon der Trend zu mehr Leichtigkeit des Seins. Der Explorer America

Der Explorer America soll auch auf die wechselnden Anforderungen an SUVs Rücksicht nehmen – wo noch vor 15 Jahren eher die wettergegerbte Outdoor-Klientel zu solchen Fahrzeugen gegriffen hat, braucht laut Ford dasselbe Thema heute eine ausgeklügeltere Interpretation. Somit hat man die Flexibilität und Nutzbarkeit des innenraums besonders ins Visier genommen.

Platz für sechs Personen, seitliche Schiebetüren, eingebauter Arbeitstisch in der Heckklappe, und Designer-Chic gibt es als Bonus dazu.

Für die Atmosphäre sorgen große Fensterflächen und ein ausladendes Glasdach. Als Erinnerung an die Allrad-Kompetenz dient der große dreidimensionale Kompass.

Abseits befestigter Wege sollte man sich aber nicht allzu oft verirren; die Offroad-Fähigkeit des Explorer America ist laut Werk „limited“. Auch das trägt den Bedürfnissen heutiger SUV-FahrerInnen Rechnung. Dafür gibt sich das Auto fettfrei und entschlackt. Mögliche Motorisierungen sind ein Zweiliter-Vierzylinder mit 275 PS oder ein 3,5l-V6 mit 340 PS – beide Benziner, beide mit Direkteinspritzung und Turbo.

Das „EcoBoost“-Motorenprogramm soll ab 2009 die amerikanische Benziner-Flotte des Herstellers in den nächsten Jahren effizienter machen, ohne die Pfade bewährter und kostengünstiger Technologie komplett zu verlassen. Die Spritersparnis des Explorer America V6 gegenüber dem aktuellen Explorer wäre immerhin 20 Prozent, meint das Werk.

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