4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Abenteurer mit Nutzwert

Der ab Herbst erhältliche Skoda Octavia Scout transportiert neben üppigem Raumangebot und hohem Nutzwert auch einen Hauch von Abenteuer.

Martina Göres/mid

Der Octavia Scout - er ist wie schon beim Vorgänger ausschließlich als Kombi erhältlich - kommt nicht nur im speziellen Offroad-Look daher, er bringt mit erhöhter Bodenfreiheit und permanentem Allradantrieb auch die Voraussetzungen für Ausflüge in leichtes Gelände mit.

Mit einer Anhängelast von bis zu zwei Tonnen empfiehlt er sich zudem als Zugpferd.

Schwarze Kunststoff-Beplankungen an den stärker konturierten Stoßfängern sowie an Türschwellern und Radhäusern sorgen für eine robuste Optik, ohne übertrieben zu wirken.

Die Bodenfreiheit beträgt 171 Millimeter, das sind 31 Millimeter mehr als beim Standard-Octavia. Serienmäßig ist ein Schlechtwege-Paket mit zusätzlichem Unterfahrschutz, auch die 17 Zoll-Aluminiumräder gibt es ab Werk.

Bis auf das Scout-Emblem am Dreispeichen-Lenkrad sowie am Schaltknauf sowie den Einstiegs- und Zierleisten im Scout-Design unterscheidet sich der Pfadfinder im solide verarbeiteten Innenraum nicht vom zivilen Octavia Combi. Der geräumige Viertürer bietet gute Platzverhältnisse für bis zu fünf Passagiere und hinter der Heckklappe für 610 Liter bis 1.740 Liter Gepäckraum. Wenn der Beifahrersitz nach vorn umgelegt wird, lassen sich Gegenstände bis 2,92 Meter Länge transportieren. Vorbildlich ist die hohe Zuladung von 645 Kilogramm.

Drei Motoren hat Skoda für den Octavia Combi Scout im Programm. Sie sind leistungsstärker als im Vorgänger und trotzdem um bis zu zwanzig Prozent sparsamer. Alle Triebwerke sind mit Start-Stopp-Automatik kombiniert und erfüllen die Euro 6-Norm. Für Vielfahrer interessant ist der Zweiliter-TDI mit 110 kW/150 PS und Sechsgang-Handschaltung.

Mit seinem Drehmoment von 340 Newtonmeter schiebt der Turbodiesel den 1,5 Tonnen schweren Wagen kräftig an. Er bringt ihn in 9,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und lässt ihn bis 207 km/h schnell fahren. Der Normverbrauch beträgt 5,1 Liter je 100 Kilometer. Nach einer ersten längeren Testfahrt standen 6,0 Liter auf unserem Bordcomputer - ein akzeptabler Wert.

Aus dem Octavia RS bekannt ist der 135 kW/184 PS starke Diesel gleichen Hubraums. In der Kombination mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und Allrad feiert das Triebwerk Premiere in einem Skoda-Modell.

Komplettiert wird das Motorenangebot durch den spritzigen 1,8-Liter-TSI mit 132 kW/180 PS. Den sehr agilen Turbo-Benziner gibt es ebenfalls nur mit DSG. Seine Leistungsdaten: 0 bis 100 km/h in 7,8 Sekunden, Spitze 216 km/h, Normverbrauch: 6,9 Liter Super.

Der Scout hat die aufwendige Mehrlenker-Hinterachse, die Skoda den leistungsstärkeren und allen allradgetriebenen Octavia-Modellen spendiert. Er federt straff, aber doch komfortabel ein und liegt satt auf der Straße. Für gute Fahreigenschaften auch auf schlechten Wegstrecken oder in leichtem Gelände sorgt der permanente Allradantrieb auf Basis der Haldex-5-Kupplung, die auch im Octavia 4x4 eingesetzt ist.

Die serienmäßige elektronische Differenzialsperre soll ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren auf tückischem Untergrund verhindern. Mit einem erhöhten Böschungswinkel von 16,7 Grad vorn und 13,8 Grad hinten eignet sich der tschechische Allradler auch für Ausflüge in steileres Gelände.

Mit Zweizonen-Klimaautomatik, Tempomat, Nebelscheinwerfern, Parksensoren hinten und Regensensor ist der Scout bereits gut ausgestattet. Gegen Aufpreis sind zahlreiche Fahrassistenzsysteme einzeln oder als Paket erhältlich.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).