4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Innenraum

Wer sich einen Pickup-Fahrgastraum als spartanische Höhle vorstellt, wird enttäuscht sein. Die Zeiten, in denen ein längs-verstellbarer Fahrersitz als Ausstattungs-Höhepunkt gefeiert wurde, sind längst vorbei.

So nobel, wie’s im Navara zugeht, ist es aber längst nicht überall. Elektronische Klimaanlage, elektrische Fensterheber vorne und hinten, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrisch verstell- und beheizbare Außenspiegel. Zur Sicherheit spendiert Nissan Fahrer- und Beifahrer-Airbag.

Und dann wäre da noch das wahrscheinlich schönste Lenkrad, seit es Pickup’s gibt. Das Vierspeichen-Lederlenkrad ist in Höhe verstellbar, eine angenehme Sitzposition auf den Velours-bezogenen Sitzen ist schnell gefunden.

Leider sind die Sitze (vorne wie hinten) nicht straff genug, um auch auf längeren Fahrten wirklich bequem zu sein. Schade, denn vom Fahrkomfort her hätte der Pickup das Zeug dazu. Selbst bei 140 km/h auf der Autobahn wird’s nicht ungemütlich.

Weder Motor- noch Windgeräusche dringen so laut in den Fahrgastraum, dass man sich nicht mehr unterhalten könnte, alles bleibt annehmbar gedämpft. Apropos Dämpfung: Auch die hintere Starrachse mit Blattfedern prügelt auf holprigen Autobahnen nicht gleich drauflos, auf längeren Reisen sind – wie schon erwähnt – die Sitze das einzige Manko.

Eigentlich müsste man die Kategorie „Innenraum“ noch erweitern, denn der Pickup bietet zusätzlich noch einen großen „Außenraum“, nämlich die Ladefläche. Diese ist durch die Doppelkabine natürlich schon verkürzt, etwas über 130 Zentimeter (von 220) sind in der Länge verblieben, die Breite ist mit ebenfalls 130 Zentimeter gleich geblieben.

News aus anderen Motorline-Channels:

Nissan Pickup Navara - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Preise zum Marktstart bekanntgegeben

Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.