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Subaru B9 Tribeca 3.0 - im Test

Extravaganz für die USA

Der Subaru Tribeca zählt zu den extravagantesten SUV's am Markt, trotz opulenter Serienausstattung kann der Japaner nicht ganz überzeugen.

Hier sehen Sie Bilder des Subaru Tribeca!

Der Name Tribeca ist keineswegs eine Erfindung der Subaru-Marketing-Abteilung, Tribeca steht für "Triangle Below Canal Street" und ist ein Teil von Manhattan. Wie man darauf kommt, ein Auto nach einem Stadtteil Manhattans zu nennen?

Nun, Tribeca gilt als hippes und trendiges Viertel, und genau diese Attribute möchte Subaru auch auf sein erstes SUV angewendet wissen. Zugegeben, die Optik ist doch abseits des Mainstreams, ob der Japaner gefällt, bleibt jedem selbst überlassen.

Das Attribut "trendig" lässt sich allerdings nicht anwenden, denn es hat doch lange Zeit gedauert, bis ausgerechnet der Allrad-Spezialist Subaru sich dazu aufgerafft hat, ein SUV auf die Räder zu stellen.

Aber egal, wir haben uns dem Subaru B9 Tribeca vorurteilsfrei genähert. Die Ewartungen des Importeurs sind hierzulande sehr niedrig angesiedelt, das liegt vor allem daran, dass ein in dieser Klasse wichtiger Dieselmotor (noch) fehlt.

So gibt es derzeit lediglich einen nicht übermäßig bissigen Dreiliter-Sechszylinder-Benziner mit 245 PS, kombiniert mit einer Fünfgang-Automatik.

Auch bei der Ausstattung fehlt jegliche Wahlmöglichkeit, abgesehen von der optionalen Metallic-Lackierung. Doch was sollte man denn auch noch groß auswählen, der Tribeca ist von Haus aus serienmäßig mit allem bestückt, was anderswo ein richtig großes Loch ins Budget reisst.

So sind Dinge wie ein Navigations-System, Lederausstattung und sogar ein DVD-Player samt Bildschirm für die Fond-Passagiere und eine Rückfahrkamera in jedem Tribeca ohne einen Cent extra an Bord.

Beim Blick auf den Preis wird dann allerdings deutlich, dass man die vielen Serien-Goodies doch nicht geschenkt bekommt. 59.990,- Euro sind kein Pappenstiel, wenngleich man ausstattungsbereinigt noch immer unter der direkten Konkurrenz liegt.

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